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Meine Hündin hat Scheidenausfluss: Was kann ich tun?

Tierart:Hund

Ursachen und Dringlichkeit können sich je nach Tierart unterscheiden.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was bedeutet das?

Scheidenausfluss bei der Hündin bedeutet, dass aus der Scheide eine auffällige Flüssigkeit austritt. Manche Formen sind normal, etwa während der Läufigkeit oder kurz nach einer Geburt. Auffällig sind dagegen eitriger, übelriechender, stark blutiger oder anhaltender Ausfluss außerhalb dieser Phasen. Ursachen können eine Entzündung der Scheide, eine Gebärmutterentzündung, ein Scheidenvorfall oder Komplikationen im Zusammenhang mit einer Geburt sein. Besonders eine eitrige Gebärmutterentzündung kann den ganzen Körper belasten und lebensbedrohlich werden. Weil sich hinter dem gleichen Anzeichen harmlose und ernste Ursachen verbergen können, kommt es auf Farbe, Geruch, Zeitpunkt und Begleitsymptome an. Scheidenausfluss ist ein beobachtbares Anzeichen und keine Diagnose; die Ursache muss tierärztlich abgeklärt werden.

Worauf Sie achten sollten

Achten Sie auf Farbe, Menge und Geruch des Ausflusses, etwa klar, blutig, eitrig-gelblich oder übelriechend. Beobachten Sie, ob die Hündin sich häufig im Genitalbereich leckt, vermehrt trinkt und harnt, unruhig ist oder aufgeplustert und matt wirkt. Notieren Sie, in welcher Zyklusphase sie ist, ob sie kastriert ist und ob kürzlich eine Läufigkeit, Deckung oder Geburt stattfand. Prüfen Sie, ob der Bauch vergrößert oder druckempfindlich wirkt und ob Fieberzeichen bestehen. Halten Sie den Verlauf über die Zeit fest, damit die Praxis Zusammenhänge erkennen kann.

Scheidenausfluss beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Lassen Sie auffälligen Scheidenausfluss zeitnah abklären, besonders wenn er eitrig, übelriechend oder blutig ist und außerhalb von Läufigkeit oder Geburt auftritt. Suchen Sie umgehend Hilfe, wenn die Hündin zusätzlich matt ist, viel trinkt und harnt, nicht frisst, Fieber zeigt oder einen aufgetriebenen Bauch hat, denn dies kann auf eine lebensbedrohliche Gebärmutterentzündung hindeuten, vor allem einige Wochen nach der Läufigkeit. Auch Ausfluss im Zusammenhang mit einer schwierigen Geburt ist ein dringender Fall. Warten Sie nicht ab und führen Sie keine Spülungen durch. Transportieren Sie die Hündin schonend. Beschreiben Sie der Praxis Farbe, Geruch, Zeitpunkt und Begleitzeichen möglichst genau.

Wann ist es ein Notfall?
  • Eitriger Ausfluss mit Mattigkeit und starkem Durst
  • Aufgetriebener Bauch und Fieberzeichen
  • Ausfluss nach schwieriger Geburt

Mögliche Ursachen

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.