Was bedeutet das?
Appetitlosigkeit beschreibt ein vermindertes oder fehlendes Interesse am Futter. Sie ist ein sehr unspezifisches Zeichen, das von harmlosen Ursachen wie Stress oder Hitze bis hin zu Schmerzen, Infektionen oder Organerkrankungen reichen kann. Da Fressen für das Wohlbefinden zentral ist, gilt anhaltende Futterverweigerung als wichtiges Warnsignal. Besonders bei sonst verfressenen Hunden sollten Sie genauer hinschauen.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie, ob Ihr Hund wirklich gar nichts frisst oder nur wählerisch ist, und achten Sie auf weitere Auffälligkeiten.
- Dauer und Ausmaß der verminderten Futteraufnahme
- Trinkverhalten und Interesse an Leckerlis
- Anzeichen von Schmerzen, etwa beim Kauen
- Begleitsymptome wie Mattigkeit, Erbrechen oder Fieber
- Veränderungen im Umfeld, die Stress auslösen könnten
Wann zum Tierarzt
Lassen Sie Ihren Hund tierärztlich untersuchen, wenn er länger als ein bis zwei Tage kaum frisst oder zusätzlich matt, fiebrig oder schmerzhaft wirkt. Junge und kleine Hunde sollten Sie früher vorstellen.