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Scheidenentzündung beim Hund

auch: Vaginitis · Entzündung der Scheide · Vaginalentzündung

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Die Scheidenentzündung, fachlich Vaginitis genannt, ist eine Entzündung der Schleimhaut in der Scheide der Hündin. Sie kann in jedem Alter auftreten und macht sich häufig durch Ausfluss und vermehrtes Lecken im Genitalbereich bemerkbar. Die Beschwerden sind für die Hündin unangenehm und können mit Juckreiz oder Brennen einhergehen. Die Ursachen reichen von harmlosen Reizungen bis zu Infektionen.

Typische Anzeichen

Die Beschwerden betreffen den Genitalbereich. Achten Sie auf:

  • Ausfluss aus der Scheide, klar, schleimig oder eitrig
  • vermehrtes Lecken der Genitalregion
  • Rötung oder Schwellung der Scheide
  • Rutschen mit dem Hinterteil über den Boden
  • vermehrtes Interesse von Rüden

Mögliche Ursachen

Eine Scheidenentzündung kann viele Ursachen haben. Häufige Auslöser sind:

  • bakterielle Infektionen
  • Reizungen durch Harn oder Schmutz
  • hormonelle Einflüsse, etwa vor der Geschlechtsreife
  • Fremdkörper oder anatomische Besonderheiten
  • begleitende Harnwegsbeschwerden

Was Sie tun können

Halten Sie den Genitalbereich Ihrer Hündin sauber und achten Sie auf einen sauberen Liegeplatz. Hindern Sie sie nach Möglichkeit am ständigen Lecken, da dies die Reizung verstärken kann. Beobachten Sie Art und Menge des Ausflusses.

Wann zum Tierarzt

Bei anhaltendem oder eitrigem Ausfluss, starkem Lecken oder zusätzlichen Beschwerden beim Wasserlassen sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Eine Abklärung hilft, die Ursache zu finden.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.