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Gebärmutterentzündung beim Hund

auch: Pyometra · Gebärmuttervereiterung · Uterusentzündung

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Die Gebärmutterentzündung, fachlich Pyometra genannt, ist eine eitrige Entzündung der Gebärmutter, die vor allem bei älteren, nicht kastrierten Hündinnen auftritt. Sie entwickelt sich meist einige Wochen nach der Läufigkeit, wenn sich unter hormonellem Einfluss Eiter in der Gebärmutter ansammelt. Dieser Zustand belastet den gesamten Körper und kann lebensbedrohlich werden. Die Pyometra ist ein Notfall, der rasches Handeln erfordert.

Typische Anzeichen

Die Anzeichen entwickeln sich oft schleichend, einige Wochen nach der Läufigkeit. Achten Sie auf:

  • Teilnahmslosigkeit und nachlassender Appetit
  • vermehrtes Trinken und Wasserlassen
  • eitriger oder blutiger Ausfluss aus der Scheide
  • aufgeblähter, schmerzhafter Bauch
  • Fieber und Erbrechen

Mögliche Ursachen

Die Erkrankung steht in engem Zusammenhang mit dem Hormonzyklus der Hündin. Begünstigende Faktoren sind:

  • nicht erfolgte Kastration
  • höheres Lebensalter
  • die Phase einige Wochen nach der Läufigkeit
  • hormonelle Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut

Was Sie tun können

Beobachten Sie Ihre Hündin nach der Läufigkeit besonders aufmerksam und achten Sie auf Trinkverhalten und Scheidenausfluss. Sorgen Sie für Ruhe und bieten Sie jederzeit frisches Wasser an. Notieren Sie, wann die letzte Läufigkeit war, um dies in der Praxis schildern zu können.

Wann zum Tierarzt

Bei Verdacht auf eine Gebärmutterentzündung, etwa bei Mattigkeit, vermehrtem Trinken oder eitrigem Ausfluss, sollten Sie sofort eine Tierarztpraxis aufsuchen. Die Pyometra ist ein lebensbedrohlicher Notfall.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.