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Mein Hund verliert das Gleichgewicht: Was kann ich tun?

Tierart:Hund

Ursachen und Dringlichkeit können sich je nach Tierart unterscheiden.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was bedeutet das?

Eine Gleichgewichtsstörung bedeutet, dass ein Hund die Kontrolle über Körperhaltung und Bewegung teilweise verliert und unsicher wird. Er taumelt, kippt zur Seite, läuft im Kreis, hält den Kopf schief oder kann kaum stehen. Häufig ist das Gleichgewichtsorgan im Innenohr oder dessen Nervensteuerung betroffen, wie beim Vestibularsyndrom, das plötzlich auftreten kann. Auch Mittel- und Innenohrentzündungen, Erkrankungen des Gehirns, Vergiftungen, Kreislaufprobleme oder Verletzungen kommen als Ursache infrage. Begleitend treten oft rasche, zuckende Augenbewegungen, Übelkeit, Erbrechen und Fressunlust auf, weil dem Hund im wahrsten Sinne schwindelig ist. Für das Tier ist der Zustand belastend und angsteinflößend. Da die Ursachen von gut behandelbaren bis zu ernsten Erkrankungen reichen und ein Sturz zu Verletzungen führen kann, ist eine zügige Einordnung wichtig.

Worauf Sie achten sollten

Achten Sie darauf, ob Ihr Hund taumelt, zur Seite kippt, im Kreis läuft, den Kopf schief hält oder Schwierigkeiten hat, aufzustehen. Beobachten Sie, ob die Augen rasch hin- und herzucken, ob er erbricht, speichelt oder das Fressen verweigert. Wichtig ist, ob die Störung plötzlich oder allmählich begann und ob sie dauerhaft besteht oder in Anfällen auftritt. Notieren Sie Begleitzeichen wie Kopfschiefhaltung zu einer bestimmten Seite, Lähmungserscheinungen, verändertes Verhalten oder Bewusstseinstrübung. Achten Sie auch auf mögliche Auslöser wie einen Sturz, Ohrprobleme oder Zugang zu Giftstoffen.

Gleichgewichtsstörung beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Eine deutliche Gleichgewichtsstörung sollte zeitnah tierärztlich untersucht werden, da ihr sehr unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen können. Sofortige Vorstellung ist ratsam, wenn die Störung plötzlich auftritt, Ihr Hund nicht mehr stehen kann, wiederholt erbricht, benommen wirkt oder zusätzlich Lähmungen, Krampfanzeichen oder Bewusstseinsstörungen zeigt. Auch bei Verdacht auf Vergiftung, nach einem Sturz oder bei Kreislaufschwäche ist rasches Handeln geboten. Bewahren Sie Ruhe, sichern Sie Ihren Hund vor Stürzen, etwa an Treppen, und transportieren Sie ihn vorsichtig. Selbst wenn sich die Symptome bei manchen Formen nach Tagen bessern, ist die Abklärung wichtig, um behandelbare oder ernste Ursachen nicht zu übersehen.

Wann ist es ein Notfall?
  • Plötzliches Taumeln mit Erbrechen und Unfähigkeit zu stehen
  • Gleichgewichtsstörung mit Lähmung, Krämpfen oder Benommenheit

Mögliche Ursachen

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.