VetGuru

Gehirnerkrankung beim Hund

auch: Hirnerkrankung · Erkrankung des Gehirns

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Als Gehirnerkrankung werden verschiedene Störungen zusammengefasst, die das Gehirn als zentrale Steuerzentrale des Körpers betreffen. Das Gehirn verarbeitet Sinneseindrücke, steuert Bewegungen und reguliert lebenswichtige Funktionen. Ist es durch Entzündung, Druck, Durchblutungsstörungen oder Veränderungen geschädigt, können sich Verhalten, Bewegung, Wahrnehmung und Bewusstsein verändern. Die Beschwerden hängen stark davon ab, welcher Bereich des Gehirns betroffen ist.

Typische Anzeichen

Eine Gehirnerkrankung kann sich durch vielfältige Anzeichen äußern.

  • Krampfanfälle
  • verändertes Verhalten oder Wesensänderung
  • Gleichgewichtsstörungen, Taumeln oder Kreislaufen
  • Seh- oder Wahrnehmungsstörungen
  • Benommenheit bis hin zu Bewusstseinsstörungen

Mögliche Ursachen

Erkrankungen des Gehirns können verschiedene Ursachen haben.

  • Entzündungen durch Infektionen oder Immunreaktionen
  • Durchblutungsstörungen
  • Tumoren
  • Verletzungen des Kopfes
  • angeborene oder altersbedingte Veränderungen

Was Sie tun können

Sorgen Sie für eine ruhige, gepolsterte und sichere Umgebung, damit sich Ihr Hund bei Anfällen oder Taumeln nicht verletzt. Beobachten Sie genau, welche Anzeichen wann auftreten, und halten Sie diese fest. Vermeiden Sie laute Reize und plötzliche Bewegungen.

Wann zum Tierarzt

Lassen Sie Krampfanfälle, plötzliche Wesensänderungen oder Bewegungsstörungen tierärztlich abklären. Bei lang anhaltenden Krämpfen, schweren Bewusstseinsstörungen oder raschem Verfall ist sofortige Hilfe nötig.

Teilen:WhatsAppFacebookX E-Mail

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.