Was bedeutet das?
Zittern ist ein unwillkürliches Muskelzucken, das viele verschiedene Ursachen haben kann. Häufig tritt es harmlos bei Kälte, Aufregung oder Stress auf und legt sich rasch wieder. Es kann aber auch Ausdruck von Schmerzen, Fieber, niedrigem Blutzucker, Schwäche oder einer Vergiftung sein. Manche Katzen zittern zudem im Rahmen von Nervenerkrankungen oder als Vorbote eines Krampfanfalls. Wichtig ist, das Zittern immer im Zusammenhang mit dem Allgemeinbefinden und weiteren Anzeichen zu betrachten: Eine sonst muntere Katze, die kurz nach dem Aufwachen zittert, ist anders zu bewerten als eine matte Katze, die zusätzlich schwach wirkt. Beobachten Sie, ob das Zittern den ganzen Körper betrifft oder nur einzelne Bereiche und wie lange es anhält.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie Umstände und Begleitsymptome des Zitterns.
- Situation (Kälte, Stress oder ohne erkennbaren Grund)
- Dauer und betroffene Körperteile
- Allgemeinbefinden und Aktivität
- weitere Symptome wie Erbrechen oder Schwäche
Zittern bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?
Anhaltendes oder wiederkehrendes Zittern ohne erkennbaren Grund, vor allem in Verbindung mit Schwäche, Fressunlust oder verändertem Verhalten, sollte tierärztlich abgeklärt werden. Tritt das Zittern dagegen nur kurz bei Kälte oder Aufregung auf und ist die Katze sonst fit und aktiv, können Sie zunächst beobachten, ob es von selbst verschwindet, wenn sich die Katze beruhigt oder aufwärmt. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn das Zittern in Krampfanfälle übergeht oder gemeinsam mit starker Schwäche und einer Bewusstseinstrübung auftritt, die Katze also benommen oder kaum ansprechbar wirkt. In diesen Fällen bringen Sie Ihre Katze umgehend in eine Tierklinik. Notieren Sie mögliche Auslöser wie Giftkontakt, da diese Angaben für die weitere Einschätzung wichtig sind.