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Unterzuckerung bei der Katze

auch: Hypoglykämie · niedriger Blutzucker

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Bei einer Unterzuckerung, fachlich Hypoglykämie, ist der Blutzuckerspiegel gefährlich niedrig. Zucker ist der wichtigste Energieträger für das Gehirn, weshalb ein Mangel rasch zu Schwäche, Zittern, Orientierungslosigkeit und Krampfanfällen führt. Besonders gefährdet sind sehr junge Kitten, ausgehungerte Tiere und zuckerkranke Katzen, bei denen die Insulinwirkung den Blutzucker zu stark senkt. Die Unterzuckerung kann sehr schnell bedrohlich werden.

Typische Anzeichen

Die Unterzuckerung zeigt sich durch Nerven- und Schwächesymptome.

  • plötzliche Schwäche
  • Zittern
  • Orientierungslosigkeit
  • Krampfanfälle
  • Teilnahmslosigkeit bis Bewusstlosigkeit

Mögliche Ursachen

Eine Unterzuckerung hat verschiedene Ursachen.

  • zu starke Insulinwirkung bei Diabetes
  • sehr junge oder ausgehungerte Tiere
  • schwere Lebererkrankungen
  • selten bestimmte Tumoren

Was Sie tun können

Bei einer wachen Katze mit Schwäche kann etwas Futter helfen; bei Krampf oder Bewusstseinstrübung handeln Sie sofort. Bei zuckerkranken Katzen ist die Insulingabe genau nach Anweisung wichtig.

Wann zum Tierarzt

Eine Unterzuckerung ist ein Notfall: Bei Schwäche mit Zittern, Orientierungslosigkeit oder Krampfanfällen sollten Sie umgehend tierärztliche Hilfe aufsuchen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.