Was ist das?
Bei einer Unterzuckerung, fachlich Hypoglykämie, ist der Blutzuckerspiegel gefährlich niedrig. Zucker ist der wichtigste Energieträger für das Gehirn, weshalb ein Mangel rasch zu Schwäche, Zittern, Orientierungslosigkeit und Krampfanfällen führt. Besonders gefährdet sind sehr junge Kitten, ausgehungerte Tiere und zuckerkranke Katzen, bei denen die Insulinwirkung den Blutzucker zu stark senkt. Die Unterzuckerung kann sehr schnell bedrohlich werden.
Typische Anzeichen
Die Unterzuckerung zeigt sich durch Nerven- und Schwächesymptome.
- plötzliche Schwäche
- Zittern
- Orientierungslosigkeit
- Krampfanfälle
- Teilnahmslosigkeit bis Bewusstlosigkeit
Mögliche Ursachen
Eine Unterzuckerung hat verschiedene Ursachen.
- zu starke Insulinwirkung bei Diabetes
- sehr junge oder ausgehungerte Tiere
- schwere Lebererkrankungen
- selten bestimmte Tumoren
Was Sie tun können
Bei einer wachen Katze mit Schwäche kann etwas Futter helfen; bei Krampf oder Bewusstseinstrübung handeln Sie sofort. Bei zuckerkranken Katzen ist die Insulingabe genau nach Anweisung wichtig.
Wann zum Tierarzt
Eine Unterzuckerung ist ein Notfall: Bei Schwäche mit Zittern, Orientierungslosigkeit oder Krampfanfällen sollten Sie umgehend tierärztliche Hilfe aufsuchen.