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Mein Hund hat Rückenschmerzen: Was kann ich tun?

Tierart:Hund

Ursachen und Dringlichkeit können sich je nach Tierart unterscheiden.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was bedeutet das?

Rückenschmerzen beim Hund bedeuten, dass das Tier im Bereich der Wirbelsäule Beschwerden hat und sich dadurch anders bewegt. Typisch sind ein aufgekrümmter oder steifer Rücken, vorsichtiges Gehen, Zögern beim Springen oder Treppensteigen sowie Berührungsempfindlichkeit entlang des Rückens. Ursachen können ein Bandscheibenvorfall, knöcherne Zubildungen an der Wirbelsäule wie eine Spondylose, Muskelverspannungen oder Verletzungen sein. Da Nerven im Rückenmark verlaufen, können Rückenprobleme auch die Beweglichkeit der Beine beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zu Lähmungen führen. Deshalb sind Rückenschmerzen ernst zu nehmen, besonders wenn sie plötzlich auftreten. Sie sind ein beobachtbares Anzeichen und keine Diagnose; die genaue Ursache und ob Nerven betroffen sind, kann nur eine tierärztliche Untersuchung klären.

Worauf Sie achten sollten

Achten Sie darauf, ob der Hund den Rücken aufkrümmt, steif läuft oder eine bestimmte Bewegung meidet. Beobachten Sie, ob er beim Aufstehen, Springen oder Treppensteigen zögert, jault oder empfindlich auf Berührung des Rückens reagiert. Notieren Sie, ob die Hinterbeine schwächer wirken, der Hund taumelt, nachschleift oder Krallen abschleift, denn das kann auf eine Nervenbeteiligung hinweisen. Prüfen Sie, ob er noch Kot und Harn kontrolliert absetzen kann. Halten Sie fest, ob die Beschwerden plötzlich, etwa nach einem Sprung, oder allmählich begannen, damit die Praxis die Situation besser einordnen kann.

Rückenschmerzen beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Lassen Sie Rückenschmerzen zeitnah abklären, da sich Erkrankungen der Wirbelsäule verschlechtern können. Suchen Sie sofort Hilfe, wenn der Hund die Hinterbeine nicht mehr richtig bewegt, taumelt, plötzlich gelähmt wirkt, keinen Harn oder Kot mehr absetzen kann oder vor Schmerz laut jault. Solche Zeichen können auf einen akuten Bandscheibenvorfall mit Nervenschädigung hindeuten und sind ein Notfall, bei dem rasches Handeln das Ergebnis verbessert. Halten Sie den Hund bis dahin ruhig, vermeiden Sie Springen, Treppen und wildes Toben und tragen Sie ihn möglichst unter Stützung des Rückens. Geben Sie keine Schmerzmittel aus der Hausapotheke. Beschreiben Sie der Praxis genau, seit wann und wie die Beschwerden auftreten.

Wann ist es ein Notfall?
  • Hinterbeine gelähmt oder plötzlich schwach
  • Kein kontrollierter Harn- oder Kotabsatz
  • Lautes Schreien bei Rückenberührung

Mögliche Ursachen

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.