Was bedeutet das?
Eine veränderte Körperhaltung zeigt sich etwa durch einen aufgekrümmten Rücken, einen eingezogenen Bauch, einen gesenkten Kopf, angelegte Ohren oder eine steife, vorsichtige Bewegung. Da Katzen Schmerz instinktiv verbergen, ist die Körperhaltung oft eines der wenigen sichtbaren Warnzeichen, dass es dem Tier nicht gut geht. Eine gekrümmte, zusammengekauerte Haltung deutet häufig auf Bauchschmerzen hin, etwa durch Erkrankungen von Blase, Darm oder anderen inneren Organen. Eine steife, klamme Bewegung spricht eher für Gelenk- oder Wirbelsäulenprobleme. Auch eine allgemein gedrückte Haltung mit Rückzug kann auf Unwohlsein oder Fieber hindeuten. Wie sich die Katze hält und bewegt, gibt daher wichtige Hinweise darauf, wo das Problem liegen könnte.
Worauf Sie achten sollten
Vergleichen Sie Haltung und Bewegung mit dem Normalzustand.
- aufgekrümmter Rücken oder eingezogener Bauch
- steife, vorsichtige Bewegungen
- gesenkter Kopf oder geduckte Haltung
- Vermeidung bestimmter Positionen
Veränderte Körperhaltung bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?
Eine anhaltend veränderte, schmerzhaft oder gedrückt wirkende Körperhaltung sollte tierärztlich abgeklärt werden, da sie meist auf Schmerzen oder eine Erkrankung hinweist. Vereinbaren Sie einen Termin, wenn die Katze über längere Zeit gekrümmt, steif oder verkrampft wirkt, sich zurückzieht oder ihre gewohnten Bewegungen vermeidet. Da die Haltung oft das einzige sichtbare Zeichen ist, sollte man sie ernst nehmen und nicht auf eine spontane Besserung warten. Achten Sie zusätzlich auf begleitende Zeichen wie Fressunlust, verändertes Verhalten oder Berührungsempfindlichkeit. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn die Katze stark gekrümmt und dabei apathisch ist oder wenn die Haltungsänderung mit Lähmungserscheinungen einhergeht. In diesen Fällen sollte das Tier umgehend vorgestellt werden, da eine ernste Ursache dahinterstecken kann.