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Hund hat Schuppen: Ursachen und was hilft

Tierart:Hund

Ursachen und Dringlichkeit können sich je nach Tierart unterscheiden.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was bedeutet das?

Von Schuppenbildung spricht man, wenn sich vermehrt abgestorbene Hautzellen als weiße oder gräuliche Flocken im Fell ablagern. In geringem Maß ist ein Zellumsatz der Haut normal, sichtbare Schuppen deuten jedoch auf eine gestörte Hautbarriere hin. Ursachen reichen von trockener Heizungsluft, falscher Pflege oder mangelnder Fellhygiene über Ernährungseinflüsse bis zu Hauterkrankungen wie einer Seborrhö, Parasitenbefall, Allergien oder hormonellen Störungen. Man unterscheidet trockene, mehlige Schuppen von fettigen, gelblichen Ablagerungen mit talgigem Geruch. Häufig treten begleitend Juckreiz, gerötete Haut oder Fellverlust auf. Schuppen sind ein unspezifisches Anzeichen und sagen für sich genommen wenig über die Ursache aus. Wichtig ist, ob sie kurzzeitig auftreten oder dauerhaft bestehen und ob die Haut darunter verändert wirkt.

Worauf Sie achten sollten

Achten Sie darauf, ob die Schuppen trocken und mehlig oder eher fettig und gelblich sind und ob sie das ganze Fell oder nur einzelne Stellen betreffen. Beobachten Sie, ob Ihr Hund vermehrt kratzt, leckt oder sich scheuert und ob die Haut darunter gerötet, verdickt oder gereizt erscheint. Auch Fellverlust, kahle Stellen, Krusten oder ein veränderter Hautgeruch sind wichtige Hinweise. Notieren Sie, seit wann die Schuppen bestehen und ob sich Futter, Pflegemittel oder die Umgebung kürzlich geändert haben. Ein insgesamt stumpfes, glanzloses Fell oder begleitende Müdigkeit können auf eine tiefer liegende Ursache hindeuten.

Schuppenbildung beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Leichte, vorübergehende Schuppen ohne Juckreiz können Sie zunächst einige Tage beobachten und auf ausgewogene Ernährung sowie schonende Pflege achten. Vereinbaren Sie einen Termin, wenn die Schuppenbildung länger als zwei bis drei Wochen anhält, deutlich zunimmt oder mit Juckreiz, Rötung, Krusten, kahlen Stellen oder unangenehmem Geruch einhergeht. Auch wenn Ihr Hund gleichzeitig matt wirkt, an Gewicht verliert, vermehrt trinkt oder das Fell großflächig stumpf wird, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden. Bei fettigen, stark riechenden Schuppen mit entzündeter Haut ist eine Untersuchung sinnvoll, da hier eine behandlungsbedürftige Hauterkrankung oder Stoffwechselstörung dahinterstecken kann.

Wann ist es ein Notfall?
  • Großflächig entzündete, nässende Haut mit starkem Juckreiz
  • Schuppen zusammen mit Mattigkeit und starkem Gewichtsverlust

Mögliche Ursachen

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.