Was ist das?
Von Fehlernährung spricht man, wenn die Fütterung nicht den Bedürfnissen des Hundes entspricht, sei es durch ein Zuviel, ein Zuwenig oder ein Ungleichgewicht bestimmter Nährstoffe. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für die Gesundheit, das Wachstum und das Wohlbefinden. Über längere Zeit kann eine unausgewogene Fütterung verschiedene Beschwerden hervorrufen, etwa an Haut, Fell oder Verdauung. Auch Über- oder Untergewicht können die Folge sein.
Typische Anzeichen
Die Anzeichen einer Fehlernährung entwickeln sich oft schleichend. Mögliche Hinweise sind:
- stumpfes Fell oder Hautprobleme
- Über- oder Untergewicht
- nachlassende Aktivität und Leistungsfähigkeit
- Verdauungsbeschwerden
- vermehrtes Fressen ungeeigneter Dinge
Mögliche Ursachen
Fehlernährung kann verschiedene Ursachen haben. Häufige Faktoren sind:
- einseitige oder unausgewogene Fütterung
- ungeeignete oder minderwertige Futtermittel
- zu große oder zu kleine Futtermengen
- zu viele Leckerlis oder Essensreste
- nicht an Alter und Aktivität angepasste Fütterung
Was Sie tun können
Achten Sie auf eine ausgewogene, an Alter, Größe und Aktivität angepasste Fütterung und vermeiden Sie zu viele Zusatzhappen. Beobachten Sie das Gewicht und den Zustand von Fell und Haut Ihres Hundes regelmäßig. Stellen Sie das Futter bei Bedarf nur langsam und schrittweise um.
Wann zum Tierarzt
Wenn Ihr Hund trotz Fütterung abnimmt, stark zunimmt oder anhaltende Haut- und Verdauungsprobleme zeigt, sollten Sie eine Tierarztpraxis um Rat fragen. Eine Beratung hilft, die Fütterung passend zu gestalten.