Was bedeutet das?
Schluckbeschwerden bedeuten, dass die Katze Nahrung oder Speichel nur schwer, schmerzhaft oder gar nicht hinunterbekommt. Anzeichen sind würgende Bewegungen beim Fressen, wiederholte Schluckversuche, Speicheln, das Fallenlassen von Futter, Strecken des Halses oder das Meiden von hartem Futter. Die Ursachen können im Maul, im Rachen oder in der Speiseröhre liegen und reichen von schmerzhaften Entzündungen und kranken Zähnen über einen Fremdkörper wie einen Grashalm oder Knochensplitter bis zu Tumoren oder Nervenproblemen, die den Schluckvorgang stören. Weil eine Katze mit Schluckstörung oft nicht mehr richtig frisst und trinkt, kann sie rasch geschwächt sein. Beobachten Sie, ob die Katze überhaupt noch Nahrung aufnimmt und ob sie sich verschluckt.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie das Fress- und Schluckverhalten genau.
- wiederholte oder erfolglose Schluckversuche
- Speicheln oder Herauslaufen von Futter
- Schmerzäußerungen beim Fressen
- Begleitsymptome wie Husten
Schluckbeschwerden bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?
Schluckbeschwerden, besonders in Verbindung mit Speicheln, wiederholtem Würgen oder Fressverweigerung, sollten zeitnah tierärztlich abgeklärt werden, um Ursachen wie einen Fremdkörper, eine Entzündung oder eine Erkrankung der Speiseröhre zu erkennen. Wirkt die Katze nur einmal kurz beim Fressen unsicher und nimmt danach normal Nahrung auf, können Sie es kurz beobachten. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn die Katze überhaupt nicht mehr schlucken kann oder wenn die Schluckbeschwerden mit Atemnot einhergehen, da dann ein Fremdkörper die Atemwege bedrängen kann. In diesen Fällen bringen Sie Ihre Katze umgehend in eine Tierklinik. Bieten Sie bei Schluckproblemen kein hartes Futter mit Gewalt an und versuchen Sie nicht, einen sichtbaren Fremdkörper selbst zu entfernen, sondern überlassen Sie das der Praxis.