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Maulhöhlenentzündung bei der Katze: Anzeichen und was hilft

auch: Stomatitis · Gingivostomatitis · Maulschleimhautentzündung

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Die Maulhöhlenentzündung bei der Katze, fachlich Stomatitis oder Gingivostomatitis, ist eine ausgeprägte und oft chronische Entzündung der Maulschleimhaut und des Zahnfleischs. Für die Katze ist sie ausgesprochen schmerzhaft. Im Maul röten sich die Schleimhäute stark, schwellen an und können bluten, sodass jede Berührung und jeder Bissen Schmerzen bereitet. Vermutlich liegt eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf bakterielle Zahnbeläge und Erreger zugrunde, häufig begünstigt durch bestehende Zahnprobleme. Betroffene Katzen fressen schlecht, speicheln vermehrt und vernachlässigen ihre Fellpflege. Diese Entzündung ist bedeutsam, weil die starken Dauerschmerzen die Lebensqualität erheblich mindern und die Katze durch mangelnde Futteraufnahme rasch schwächen können, wenn sie unbehandelt bleibt.

Typische Anzeichen

Die Entzündung verursacht deutliche Schmerzen im Maul.

  • vermehrtes Speicheln, teils blutig
  • Schmerzen und Fressunlust
  • starker Maulgeruch
  • gerötetes, blutendes Zahnfleisch
  • Schmatzen und Maulöffnen

Mögliche Ursachen

Mehrere Faktoren spielen bei der Entstehung eine Rolle.

  • überschießende Immunreaktion auf Zahnbläge
  • Virusinfektionen wie Calici- oder FIV/FeLV
  • Zahnstein und Zahnerkrankungen
  • unklare, mehrfaktorielle Ursache

Was Sie tun können

Achten Sie auf Speicheln und Fressverhalten und vermeiden Sie hartes Futter, wenn es Schmerzen bereitet. Die Erkrankung braucht meist eine gezielte tierärztliche Behandlung.

Maulhöhlenentzündung bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?

Weil die Maulhöhlenentzündung sehr schmerzhaft ist und die Katze schwächen kann, sollten Sie nicht lange abwarten. Bei vermehrtem Speicheln, Maulgeruch, Fressproblemen, sichtbar geröteter Maulschleimhaut oder wenn Ihre Katze das Fressen meidet und abnimmt, sollten Sie zeitnah tierärztlichen Rat einholen. Auch eine vernachlässigte Fellpflege oder wiederholtes Maulreiben mit der Pfote sind Warnzeichen. Zu einem sofortigen Notfall wird es, wenn Ihre Katze über einen Tag völlig die Nahrung und das Trinken verweigert, wenn eine starke, nicht stillbare Blutung aus dem Maul auftritt oder wenn sie teilnahmslos wird und Zeichen einer Kreislaufschwäche zeigt. In diesen Fällen sollten Sie umgehend eine Tierarztpraxis oder Klinik aufsuchen. Frühzeitige Vorstellung erleichtert die Behandlung deutlich.

Wann wird es zum Notfall?
  • Völlige Fress- und Trinkverweigerung über einen Tag
  • Starke, nicht stillbare Blutung aus dem Maul
  • Teilnahmslosigkeit mit Kreislaufschwäche
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.