Was bedeutet das?
Schluckbeschwerden bedeuten, dass ein Hund Schwierigkeiten hat, Futter oder Flüssigkeit hinunterzuschlucken. Erkennbar sind sie an wiederholten Schluckversuchen, Würgen, Husten beim Fressen, vermehrtem Speicheln oder dem Hervorwürgen von bereits aufgenommener Nahrung. Dahinter können harmlosere Reizungen stecken, aber auch Entzündungen im Rachen oder der Speiseröhre, ein steckengebliebener Fremdkörper, schmerzhafte Zahn- und Maulprobleme oder Funktionsstörungen des Schluckvorgangs. Manche Hunde meiden deshalb das Fressen oder wirken beim Schlucken unruhig. Weil das Risiko besteht, dass Futter oder Flüssigkeit versehentlich in die Atemwege gelangt, sollte man Schluckbeschwerden ernst nehmen. Die genaue Beobachtung, wann und wie die Beschwerden auftreten, hilft dabei, die Ursache besser einzuordnen.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie genau, wie sich die Beschwerden beim Fressen zeigen.
- wiederholte Schluckversuche oder Würgen
- Husten oder Verschlucken während der Futteraufnahme
- Hervorwürgen unverdauter Nahrung
- vermehrtes Speicheln
- Verweigerung fester Nahrung
Schluckbeschwerden beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?
Stellen Sie Ihren Hund zeitnah tierärztlich vor, wenn er wiederholt würgt, Nahrung hervorbringt, beim Fressen hustet oder das Futter deutlich verweigert. Auch anhaltendes starkes Speicheln, sichtbare Schmerzen beim Schlucken oder eine Verschlechterung über wenige Tage sind Gründe für eine baldige Untersuchung. Zu einem sofortigen Notfall wird die Situation, wenn Ihr Hund unter anhaltendem Würgen Atemnot bekommt, kurz nach dem Fressen unverdaute Nahrung hervorwürgt oder so stark speichelt, dass er gar nicht mehr schlucken kann. Besteht der Verdacht auf einen steckengebliebenen Fremdkörper, sollten Sie ebenfalls unverzüglich handeln. Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser lässt sich verhindern, dass Futter in die Atemwege gelangt und Folgeprobleme entstehen.