Was ist das?
Eine Maulerkrankung ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen im Bereich der Maulhöhle, etwa an Zähnen, Zahnfleisch, Zunge oder Schleimhaut. Solche Probleme werden oft erst spät bemerkt, weil das Maulinnere im Alltag selten betrachtet wird. Häufig fallen zuerst Mundgeruch oder Veränderungen beim Fressen auf. Da das Maul für die Nahrungsaufnahme wichtig ist, können Beschwerden hier das Wohlbefinden deutlich beeinträchtigen.
Typische Anzeichen
Eine Maulerkrankung zeigt sich oft durch Veränderungen beim Fressen und am Maul. Achten Sie auf:
- unangenehmer Mundgeruch
- vorsichtiges Kauen oder Fallenlassen von Futter
- vermehrter Speichelfluss, manchmal blutig
- gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch
- Schmerzäußerungen beim Berühren des Mauls
Mögliche Ursachen
Maulerkrankungen können viele Ursachen haben. Häufige Auslöser sind:
- Zahnstein und Zahnfleischentzündungen
- abgebrochene oder erkrankte Zähne
- Verletzungen der Schleimhaut
- eingedrungene Fremdkörper
- Entzündungen oder Wucherungen im Maul
Was Sie tun können
Werfen Sie regelmäßig einen vorsichtigen Blick in das Maul Ihres Hundes, soweit er dies zulässt, und achten Sie auf Geruch und Veränderungen. Bieten Sie bei Bedarf weicheres Futter an und beobachten Sie das Fressverhalten. Eine regelmäßige Zahnpflege kann vielen Problemen vorbeugen.
Wann zum Tierarzt
Bei anhaltendem Mundgeruch, Schwierigkeiten beim Fressen, blutigem Speichel oder sichtbaren Veränderungen sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Eine frühe Abklärung hilft, Beschwerden zu lindern.