Was bedeutet das?
Eine Lähmung der Hinterbeine bedeutet, dass die Katze ihre Hinterbeine plötzlich nicht mehr bewegen oder belasten kann und sie nachschleift. Eine besonders gefürchtete Ursache ist die Aortenthrombose, bei der ein Blutgerinnsel die Hauptschlagader verschließt und die Blutversorgung der Hinterbeine abschneidet. Das ist extrem schmerzhaft, lässt die Pfoten kalt und blass werden und geht oft mit lautem Schreien einher. Auch Verletzungen der Wirbelsäule nach einem Sturz oder Unfall, Bandscheibenprobleme oder Nervenschäden können eine Hinterhandlähmung auslösen. In allen Fällen handelt es sich um ein hochakutes Geschehen, bei dem jede Minute zählt und rasches Handeln über die Prognose entscheidet. Fühlen Sie vorsichtig, ob die Pfoten auffällig kalt sind.
Worauf Sie achten sollten
Prüfen Sie vorsichtig den Zustand der Hinterbeine.
- Temperatur der Hinterpfoten (kalt?)
- Schmerzäußerungen (lautes Schreien)
- ob die Katze die Beine spürt
- Hinweise auf einen Sturz oder Unfall
Lähmung der Hinterbeine bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?
Eine plötzlich auftretende Lähmung der Hinterbeine ist immer ein sofortiger Notfall: Stellen Sie Ihre Katze ohne Verzögerung in einer für Katzen geeigneten Notdienstpraxis oder Tierklinik vor, denn hier zählt jede Minute. Das gilt besonders, wenn die Hinterpfoten kalt und schmerzhaft sind, die Katze laut vor Schmerz schreit oder die Lähmung nach einem Sturz oder Unfall aufgetreten ist. Warten Sie in diesen Fällen nicht ab und beobachten Sie den Verlauf nicht zu Hause, da sich der Zustand rasch verschlechtern kann. Rufen Sie nach Möglichkeit vorab an, damit das Team vorbereitet ist – erreichen Sie niemanden, fahren Sie trotzdem sofort los und lassen Sie sich durch den Anruf nicht aufhalten.