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Aortenthrombose bei der Katze: Symptome erkennen und richtig handeln

auch: Sattelthrombus · ATE · arterielle Thromboembolie

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-10-01

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion mithilfe von KI · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
Sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Was ist das?

Bei der Aortenthrombose der Katze löst sich ein Blutgerinnsel, meist aus einem kranken Herzen, und verstopft die große Körperschlagader an der Stelle, an der sie sich zu den Hinterbeinen aufteilt. Dadurch wird die Blutversorgung der Hinterbeine schlagartig unterbrochen. Die Katze kann die Hinterbeine plötzlich nicht mehr bewegen, hat extreme Schmerzen, schreit oft laut und hat auffällig kalte Pfoten mit blassen Ballen. Es handelt sich um einen dramatischen Notfall, der fast immer auf eine zugrunde liegende, oft bis dahin unbemerkte Herzerkrankung hinweist. Bedeutsam ist die Aortenthrombose, weil sie mit heftigen Schmerzen und großer Lebensgefahr einhergeht und nur bei sehr raschem Handeln eine Chance auf Besserung besteht.

Typische Anzeichen

Die Thrombose beginnt schlagartig und sehr schmerzhaft.

  • plötzliche Lähmung der Hinterbeine
  • kalte, blasse Hinterpfoten
  • heftige Schmerzen und Schreien
  • schnelle Atmung
  • Schwäche

Mögliche Ursachen

Die Aortenthrombose ist meist Folge einer Herzerkrankung.

  • hypertrophe Kardiomyopathie und andere Herzerkrankungen
  • Bildung von Gerinnseln im Herzen
  • Störungen der Blutgerinnung

Was Sie tun können

Erkennen Sie die plötzliche Hinterhandlähmung mit kalten Pfoten als hochakuten Notfall. Halten Sie die Katze warm und ruhig auf dem Weg in die Klinik.

Aortenthrombose bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?

Die Aortenthrombose ist ein absoluter Notfall, bei dem jede Minute zählt. Wenn Ihre Katze plötzlich die Hinterbeine nicht mehr bewegen kann, sie nachzieht oder gelähmt wirkt, dabei laut vor Schmerzen schreit und kalte Pfoten mit blassen Ballen hat, stellen Sie sie umgehend in einer auf Katzen eingerichteten Notdienstpraxis oder Tierklinik vor. Warten Sie nicht ab, ob sich der Zustand von selbst bessert, denn die Aussichten hängen stark von der Schnelligkeit ab. Achten Sie zusätzlich auf Atemnot, offenes Maulatmen oder eine bläuliche Verfärbung, da oft eine schwere Herzerkrankung dahintersteckt. Rufen Sie nach Möglichkeit vorab an, damit die Praxis vorbereitet ist; erreichen Sie niemanden, fahren Sie ohne weitere Verzögerung los.

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