Was bedeutet das?
Anders als Hunde hecheln Katzen normalerweise nicht, um sich abzukühlen. Tritt Hecheln, also schnelles Atmen mit offenem Maul und heraushängender Zunge, bei einer Katze auf, ist das deshalb meist ein Warnzeichen. Kurzzeitig kann es nach großer Anstrengung, bei starker Hitze, Aufregung oder Angst vorkommen und sich in Ruhe rasch wieder legen. Hält das Hecheln dagegen an oder tritt es ohne erkennbaren Grund auf, kann eine Überhitzung, starker Stress, Schmerzen oder ein Herz- beziehungsweise Atemwegsproblem dahinterstecken. Besonders Hecheln in Ruhe, ohne vorherige Belastung oder Hitze, sollte immer ernst genommen und beobachtet werden, da es auf eine unzureichende Sauerstoffversorgung hindeuten kann.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie die Umstände des Hechelns.
- Auslöser (Hitze, Aufregung, Anstrengung)
- ob es in Ruhe wieder aufhört
- Schleimhautfarbe
- Begleitsymptome wie Schwäche
Hecheln bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?
Hört das Hecheln nach kurzer Ruhe, im Schatten oder nach dem Abklingen einer Aufregung rasch wieder auf, ist es meist unbedenklich. Ein dringender Fall für die Tierklinik ist Hecheln jedoch, wenn es in Ruhe auftritt, über längere Zeit anhält oder immer wieder ohne erkennbaren Grund einsetzt. Sorgen Sie zunächst für eine ruhige, kühle Umgebung und vermeiden Sie zusätzlichen Stress und Anstrengung. Beobachten Sie dabei, ob die Atmung angestrengt wirkt und ob weitere Auffälligkeiten hinzukommen. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn das Hecheln mit blassen oder bläulichen Schleimhäuten einhergeht oder wenn Ihre Katze in Ruhe hechelt, ohne dass Hitze oder Anstrengung vorausgingen. Bringen Sie sie dann umgehend und möglichst stressarm in eine Tierklinik.