Kurz gesagt
Der Akita ist ein ruhiger, selbstsicherer und seinen Menschen treu ergebener Hund mit ausgeprägtem Eigensinn. Rassebedingt kann er zu bestimmten Erkrankungen neigen, darunter mehrere Autoimmunerkrankungen.
Typische Gesundheitsthemen
- Autoimmunerkrankungen (Sebadenitis, VKH-Syndrom): Das Immunsystem kann sich gegen Talgdrüsen oder pigmenttragende Zellen an Haut und Augen richten.
- Hüftdysplasie: Eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks kann Lahmheit und Arthrose begünstigen.
- Hypothyreose: Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme und Fellprobleme verursachen.
Worauf Sie als Halter achten sollten
Sorgen Sie für angemessene Bewegung und halten Sie den Hund schlank, um die Gelenke zu entlasten. Beobachten Sie Haut, Fell und Augen sowie Antrieb und Gewicht. Da Akitas oft empfindlich auf einige Medikamente und Narkosen reagieren können, ist eine gute tierärztliche Betreuung wichtig. Nutzen Sie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.
Beim Kauf: auf Gesundheit achten
Wählen Sie einen seriösen Züchter, der die Elterntiere auf Hüftdysplasie röntgt und auf Autoimmun- und Schilddrüsenerkrankungen in der Linie achtet. Fragen Sie offen nach solchen Erkrankungen bei Vorfahren. Meiden Sie Vermehrer ohne Gesundheitsnachweise.
Wann zum Tierarzt
Lassen Sie Fellverlust mit Schuppen und Krusten, gerötete oder schmerzhafte Augen mit Sehstörungen, plötzliche Aufhellung von Nase oder Fell, anhaltendes Lahmen sowie Antriebslosigkeit, Gewichtszunahme oder Fellveränderungen tierärztlich abklären. Gerötete, schmerzhafte Augen sollten rasch untersucht werden.