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Schilddrüsenunterfunktion beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Hypothyreose · Unterfunktion der Schilddrüse

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Die Schilddrüsenunterfunktion, fachlich Hypothyreose, entsteht, wenn die Schilddrüse zu wenige ihrer Hormone produziert. Diese Hormone wirken wie ein Taktgeber für den Stoffwechsel und beeinflussen Energie, Gewicht, Fell, Haut und die Körpertemperatur. Fehlen sie, läuft der Körper gewissermaßen auf Sparflamme, und viele Vorgänge verlangsamen sich. Häufige Folgen sind Antriebslosigkeit, eine unerklärliche Gewichtszunahme trotz normaler Fütterung, Fellprobleme und eine erhöhte Kälteempfindlichkeit. Manche Hunde wirken zudem träge und suchen vermehrt warme Plätze auf. Meist liegt der Erkrankung eine allmähliche Zerstörung des Schilddrüsengewebes zugrunde. Betroffen sind vor allem mittelalte bis ältere Hunde, und die Beschwerden entwickeln sich in der Regel schleichend über Monate. Für den Hund bedeutet die Erkrankung eine oft langsam zunehmende Einschränkung, die sich gut begleiten lässt.

Typische Anzeichen

Eine Unterfunktion der Schilddrüse zeigt sich an einer Reihe unspezifischer Anzeichen.

  • Antriebslosigkeit, Müdigkeit und vermindertes Spielverhalten
  • Gewichtszunahme trotz unveränderter Fütterung
  • stumpfes, schütteres Fell und Haarausfall an beiden Seiten
  • schuppige oder verdickte Haut
  • erhöhte Kälteempfindlichkeit und Suche nach warmen Plätzen

Mögliche Ursachen

Eine verminderte Hormonbildung kann verschiedene Hintergründe haben.

  • allmählicher Umbau des Schilddrüsengewebes
  • Fehlsteuerung des Immunsystems gegen die Schilddrüse
  • bestimmte Rasseveranlagungen
  • höheres Lebensalter
  • in seltenen Fällen andere Erkrankungen der Drüse

Was Sie tun können

Beobachten Sie, ob Ihr Hund zunehmend träge wird, an Gewicht zulegt oder sein Fell sich verändert, und notieren Sie diese Beobachtungen. Halten Sie ihn warm und sorgen Sie für regelmäßige, sanfte Bewegung. Vermeiden Sie eigenmächtige Futterumstellungen oder Nahrungsergänzungen.

Schilddrüsenunterfunktion beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Lassen Sie anhaltende Müdigkeit, eine unerklärliche Gewichtszunahme trotz gleichbleibender Fütterung, wiederkehrende Fell- und Hautprobleme oder eine auffällige Kälteempfindlichkeit tierärztlich abklären. Da diese Anzeichen sehr vielfältig sind und auch andere Ursachen haben können, hilft eine Untersuchung, die richtige Diagnose zu stellen und die Beschwerden einzuordnen. Ein akuter Zeitdruck besteht meist nicht, dennoch sollten Sie die Abklärung nicht unnötig aufschieben, da eine unbehandelte Unterfunktion die Lebensqualität mindert. Beobachten Sie Ihren Hund über einen längeren Zeitraum, um Veränderungen von Energie, Gewicht und Fell zu bemerken, und halten Sie diese für das Gespräch in der Praxis fest. Fotos des Fells über die Zeit können der Praxis die Einschätzung zusätzlich erleichtern und helfen, den schleichenden Verlauf über die Monate besser nachzuvollziehen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.