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Hüftgelenksdysplasie beim Hund

auch: HD · Hüftdysplasie · Fehlentwicklung des Hüftgelenks

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Die Hüftgelenksdysplasie, kurz HD, ist eine meist angeborene Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Normalerweise sitzt der Oberschenkelkopf passgenau in der Hüftpfanne; bei der Dysplasie passen Kopf und Pfanne jedoch nicht gut zusammen, sodass das Gelenk locker ist und nicht rund läuft. Diese Fehlbelastung führt mit der Zeit zu Reizungen, Knorpelschäden und schließlich zu Arthrose im Hüftgelenk. Die HD entwickelt sich häufig schon im Wachstum und betrifft besonders größere Rassen, lässt sich aber mit der richtigen Begleitung gut beeinflussen.

Typische Anzeichen

Die Beschwerden betreffen vor allem die Hinterhand. Häufig beobachtete Anzeichen sind:

  • Lahmheit oder schwankender Gang in der Hinterhand
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen, Treppensteigen oder Springen
  • Steifheit nach Ruhephasen
  • nachlassende Belastbarkeit und Bewegungsunlust
  • ein wackelnder, hüpfender Gang (Hoppelgang)

Mögliche Ursachen

Die HD entsteht aus dem Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Mögliche Ursachen und begünstigende Faktoren sind:

  • eine erbliche Veranlagung, besonders bei großen Rassen
  • zu schnelles Wachstum und Überlastung im Welpenalter
  • Übergewicht in der Wachstumsphase
  • ungünstige Belastung durch übermäßiges Springen oder Treppensteigen früh im Leben
  • unausgewogene Ernährung im Wachstum

Was Sie tun können

Achten Sie auf ein gesundes Körpergewicht und sorgen Sie für regelmäßige, gleichmäßige und gelenkschonende Bewegung, die die Muskulatur kräftigt, ohne das Gelenk zu überlasten. Vermeiden Sie häufiges Springen und längeres Treppensteigen, besonders bei jungen Hunden, und bieten Sie weiche, warme Liegeplätze sowie rutschfeste Böden. Eine kräftige Muskulatur stabilisiert das Gelenk und entlastet es.

Wann zum Tierarzt

Stellen Sie Ihren Hund tierärztlich vor, wenn er in der Hinterhand lahmt, einen schwankenden Gang zeigt, Bewegungen vermeidet oder beim Aufstehen Schwierigkeiten hat. Eine frühe Abklärung hilft, die Beschwerden zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.