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Berner Sennenhund: Gesundheit, typische Krankheiten & Vorsorge

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitet
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft

Kurz gesagt

Der Berner Sennenhund ist ein gutmütiger, ruhiger und familienbezogener großer Hund aus den Schweizer Alpen. Wie jede Rasse hat er typische Veranlagungen, leider mit einer ausgeprägten Tumorneigung, Gelenkproblemen und einer vergleichsweise kurzen Lebenserwartung.

Typische Gesundheitsthemen

  • Histiozytäres Sarkom: Ein besonders bösartiger Tumor, für den die Rasse überdurchschnittlich anfällig ist.
  • Hüftdysplasie: Eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks mit Schmerzen und Arthrose.
  • Ellbogendysplasie: Eine Wachstumsstörung des Ellbogens mit Lahmheit der Vorderbeine.
  • Nierenerkrankungen: Störungen der Nierenfunktion, die zu vermehrtem Trinken und Abgeschlagenheit führen.
  • kurze Lebenserwartung: Die Rasse erreicht im Schnitt nur ein geringes Alter, häufig tumorbedingt.

Worauf Sie als Halter achten sollten

Sorgen Sie im Wachstum für maßvolle, gelenkschonende Bewegung und ein schlankes Gewicht, um Gelenke zu entlasten. Tasten Sie den Körper regelmäßig auf Knoten und Schwellungen ab und beobachten Sie Trink- und Fressverhalten. Nehmen Sie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen inklusive Blut- und Gelenkkontrollen ernst.

Beim Kauf: auf Gesundheit achten

Wählen Sie seriöse Züchter, die gezielt auf Langlebigkeit und geringere Tumorbelastung selektieren. Verlangen Sie HD- und ED-Röntgenbefunde der Elterntiere und fragen Sie nach dem Alter und der Todesursache der Vorfahren. Meiden Sie Vermehrer, die diese Rasse ohne Gesundheitskonzept vermehren.

Wann zum Tierarzt

Lassen Sie neue oder wachsende Knoten und ungeklärte Schwellungen stets abklären. Suchen Sie Rat bei anhaltender Lahmheit, bei vermehrtem Trinken und Harnen, bei Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit oder auffälliger Schwäche.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

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