Kurz gesagt
Der Alaskan Malamute ist ein ursprünglicher arktischer Schlittenhund, der für schwere Zugarbeit gezüchtet wurde. Er ist kräftig, ausdauernd und eigenständig und braucht viel Bewegung sowie konsequente Führung.
Typische Gesundheitsthemen
- Hüftdysplasie: Eine erbliche Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die bei großen Rassen häufig vorkommt.
- Polyneuropathie: Eine erbliche Nervenerkrankung, die zu Schwäche und Bewegungsstörungen führen kann.
- Zinkmangel-Dermatose: Eine Hauterkrankung durch gestörte Zinkverwertung mit Krusten und Haarverlust.
- Katarakt: Eine Trübung der Augenlinse, die das Sehvermögen beeinträchtigen kann.
Worauf Sie als Halter achten sollten
Sorgen Sie für ausreichend Bewegung und Auslastung, ohne junge Hunde zu überlasten, und achten Sie auf ein gesundes Gewicht. Behalten Sie Haut, Fell und Gangbild im Blick und nehmen Sie Routineuntersuchungen wahr.
Beim Kauf: auf Gesundheit achten
Achten Sie auf einen seriösen Züchter, der die Hüften röntgen und die Augen untersuchen lässt sowie auf Polyneuropathie achtet. Lassen Sie sich Gesundheitsnachweise zeigen und fragen Sie nach Haut- und Nervenerkrankungen in der Linie.
Wann zum Tierarzt
Stellen Sie Ihren Hund vor bei Bewegungsstörungen, Schwäche oder Koordinationsproblemen, bei schuppiger oder verkrusteter Haut sowie bei getrübten Augen oder nachlassendem Sehvermögen.