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Pododermatitis bei der Katze: Anzeichen und was hilft

auch: Pfotenballenentzündung · Ballenentzündung · Plasmazellpododermatitis

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Die Pododermatitis bei der Katze ist eine Entzündung der Pfotenballen. Bei Katzen gibt es eine besondere Form, bei der die Ballen weich, geschwollen und kissenartig anschwellen, häufig an mehreren Pfoten gleichzeitig, was ihr ein aufgedunsenes Aussehen verleiht. Vermutlich liegt dieser Form eine Fehlregulation des Immunsystems zugrunde. Mit der Zeit können sich die betroffenen Ballen röten, aufbrechen und schmerzen, sodass die Katze lahmt, die Pfoten schont oder vermehrt daran leckt. Auch Verletzungen, Fremdkörper oder Infektionen können eine Ballenentzündung auslösen. Da die Pfotenballen das Gewicht tragen und ständig beansprucht werden, beeinträchtigt eine Entzündung die Katze im Alltag deutlich. Weil die Ursachen unterschiedlich sind und aufgebrochene Ballen sich infizieren können, ist eine genaue Abklärung sinnvoll.

Typische Anzeichen

Die Entzündung zeigt sich an den Pfotenballen.

  • geschwollene, weiche Ballen
  • Rötung oder Verfärbung
  • Schmerz und Lahmheit
  • Lecken der Pfoten
  • aufgebrochene, nässende Ballen

Mögliche Ursachen

Die Ballenentzündung kann verschiedene Ursachen haben.

  • Fehlregulation des Immunsystems
  • Verletzungen oder Fremdkörper
  • bakterielle Infektionen
  • Begleiterkrankungen wie FIV

Was Sie tun können

Halten Sie die Pfoten sauber und achten Sie auf Schwellungen und Verletzungen. Beobachten Sie, ob mehrere Ballen betroffen sind.

Pododermatitis bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?

Eine Pododermatitis sollte tierärztlich abgeklärt werden, um Ursache und Ausmaß einzuschätzen. Wenn Sie an Ihrer Katze geschwollene, gerötete oder schmerzhafte Ballen bemerken, verbunden mit Lahmheit, vermehrtem Lecken der Pfoten oder aufgebrochenen Stellen, sollten Sie tierärztlichen Rat einholen. Auch ein verändertes Gangbild oder das Schonen einzelner Pfoten sind Gründe für eine Vorstellung. Zu einem sofortigen Notfall wird die Situation, wenn ein Ballen stark blutet und aufgebrochen ist, wenn hohes Fieber mit Teilnahmslosigkeit auftritt oder wenn die Katze eine Pfote überhaupt nicht mehr belasten kann. In diesen Fällen sollten Sie ohne Verzögerung eine Tierklinik aufsuchen. Da entzündete oder offene Ballen schmerzhaft sind und sich infizieren können, ist ein frühzeitiges Abklären ratsam, bevor sich die Beschwerden verschlimmern.

Wann wird es zum Notfall?
  • Stark blutender, aufgebrochener Ballen
  • Hohes Fieber mit Teilnahmslosigkeit
  • Vollständige Belastungsunfähigkeit der Pfote
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.