Was bedeutet das?
Eine Hautrötung entsteht, wenn die Haut entzündet und stärker durchblutet ist. Das ist eine Abwehrreaktion auf Reize wie Allergene, Parasiten, Bakterien oder Pilze. Oft geht die Rötung mit Juckreiz, Schuppen, Krusten oder Haarausfall einher. Bei Katzen können sich aus kleinen geröteten Stellen rasch nässende, schmerzhafte Bereiche entwickeln, wenn das Tier durch Lecken und Kratzen die Haut zusätzlich reizt. Häufige Auslöser sind Flohbisse, Allergien oder örtliche Reizungen. Ob nur eine kleine Stelle oder eine größere Fläche betroffen ist und ob die Haut trocken oder nässend wirkt, gibt Hinweise auf die Ursache und Dringlichkeit. Achten Sie darauf, ob die Rötung sich ausbreitet, ob Ihre Katze die Stelle beleckt und ob zusätzlich eine Schwellung oder Schmerzhaftigkeit besteht.
Worauf Sie achten sollten
Achten Sie auf Ausdehnung und Beschaffenheit der geröteten Haut.
- Größe und Lage der geröteten Stellen
- ob die Haut nässt oder verkrustet ist
- Juckreiz oder Schmerz
- Haarausfall im betroffenen Bereich
Hautrötung bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?
Kleine, umschriebene Hautrötungen ohne weitere Beschwerden können Sie zunächst beobachten und dabei darauf achten, dass Ihre Katze nicht ständig daran leckt. Tierärztlichen Rat sollten Sie einholen, wenn die Rötung großflächig wird, nässt, schmerzt oder mit starkem Juckreiz, Haarausfall und Krusten einhergeht, damit die Ursache gezielt behandelt werden kann. Ein sofortiger Notfall ist eine Hautrötung selten, dennoch sollten Sie zügig handeln, wenn sich rasch eine großflächige nässende Rötung bildet oder wenn die Rötung mit starker Schwellung und deutlichen Schmerzen verbunden ist, da dann eine ausgeprägte Entzündung oder Infektion vorliegen kann. In diesen Fällen sollten Sie rasch eine Praxis aufsuchen. Verhindern Sie nach Möglichkeit, dass Ihre Katze die betroffene Stelle weiter beleckt oder aufkratzt.