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Pleuraerguss bei der Katze: Symptome erkennen und richtig handeln

auch: Wasser im Brustkorb · Flüssigkeit im Brustraum · Thoraxerguss

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-10-01

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion mithilfe von KI · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Der Pleuraerguss bei der Katze ist eine Ansammlung von Flüssigkeit im Brustraum, genauer in dem schmalen Spalt zwischen Lunge und Brustwand. Diese Flüssigkeit drückt die Lunge von außen zusammen, sodass sie sich beim Atmen nicht mehr richtig entfalten kann und die Katze in Atemnot gerät. Typisch ist eine angestrengte, schnelle Atmung, bei der der Bauch deutlich mitarbeitet, oft begleitet von einer aufrechten Haltung mit gestrecktem Hals. Als Ursachen kommen unter anderem Herzschwäche, die Infektionskrankheit FIP, Tumoren oder Entzündungen im Brustraum infrage. Weil die Lunge sich immer schlechter ausdehnen kann, verschlechtert sich die Sauerstoffversorgung fortschreitend. Der Pleuraerguss ist daher ein ernster, lebensbedrohlicher Zustand, bei dem betroffene Katzen sehr vorsichtig und stressarm behandelt werden müssen.

Typische Anzeichen

Der Erguss behindert die Atmung erheblich.

  • angestrengte, schnelle Atmung
  • Atemnot, oft mit offenem Maul
  • erhöhte Atemfrequenz in Ruhe und im Schlaf
  • bläuliche Schleimhäute
  • Mattigkeit und Rückzug

Mögliche Ursachen

Die Flüssigkeit im Brustraum hat verschiedene Ursachen.

  • Herzschwäche
  • FIP
  • Tumoren im Brustraum
  • Entzündungen oder Eiteransammlungen

Was Sie tun können

Setzen Sie die Katze keinem Stress aus und transportieren Sie sie ruhig und aufrecht. Vermeiden Sie alles, was die Atmung zusätzlich belastet.

Pleuraerguss bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?

Ein Pleuraerguss ist ein Notfall, der keinen Aufschub duldet. Zeigt Ihre Katze eine angestrengte oder auffallend schnelle Atmung, offene Maulatmung, eine gestreckte Haltung mit deutlich arbeitendem Bauch, bläuliche Schleimhäute, plötzliche Schwäche oder bricht sie zusammen, stellen Sie sie umgehend in einer für Katzen geeigneten Notdienstpraxis oder Tierklinik vor. Jede Form von Atemnot gilt hier als sofortiger Notfall; ein Abwarten ist nicht vertretbar, da sich die Flüssigkeitsmenge weiter erhöhen und die Lunge zunehmend einengen kann. Rufen Sie nach Möglichkeit vorab an, damit die Praxis vorbereitet ist – erreichen Sie niemanden, fahren Sie ohne weitere Verzögerung los.

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