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Pfotenverletzung beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Pfotenwunde · Ballenverletzung · Verletzung der Pfote

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Eine Pfotenverletzung umfasst alle Schädigungen im Bereich der Ballen, Zehen, Krallen oder der Zehenzwischenräume Ihres Hundes. Die Pfoten tragen das gesamte Körpergewicht und sind beim Laufen ständig dem Untergrund ausgesetzt, weshalb Verletzungen hier besonders häufig vorkommen. Schon kleine Schnitte, Risse in den Ballen oder eingetretene Fremdkörper wie Splitter oder Scherben können sehr schmerzhaft sein und zu deutlicher Lahmheit führen. Da die Pfoten viel mit dem Boden in Kontakt kommen, gelangen leicht Schmutz und Keime in die Wunde, sodass auch ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Auch heißer Asphalt, Streusalz oder spitze Gegenstände können die Pfoten schädigen. Für Ihren Hund bedeutet eine Pfotenverletzung oft, dass er die betroffene Pfote schont oder gar nicht mehr belastet, was den Alltag deutlich einschränken kann.

Typische Anzeichen

Eine Pfotenverletzung zeigt sich oft durch Schonung und Lecken. Achten Sie auf:

  • Lahmheit oder Aufsetzen nur der Pfotenspitze
  • vermehrtes Lecken oder Knabbern an der Pfote
  • Blutung oder Wunde an Ballen oder zwischen den Zehen
  • Schwellung oder Rötung
  • abgebrochene oder eingerissene Krallen

Mögliche Ursachen

Pfotenverletzungen entstehen durch verschiedene Einwirkungen auf die Pfote. Häufige Ursachen sind:

  • Schnitte durch Scherben, Splitter oder scharfe Kanten
  • eingetretene Fremdkörper wie Dornen oder Grannen
  • heißer Asphalt oder Streusalz im Winter
  • Überlastung auf rauem Untergrund
  • ein- oder abgerissene Krallen

Was Sie tun können

Untersuchen Sie die Pfote vorsichtig und entfernen Sie groben Schmutz, ohne tief sitzende Fremdkörper herauszuziehen. Bei Blutungen können Sie mit einem sauberen Tuch leichten Druck ausüben. Halten Sie die Pfote sauber und hindern Sie Ihren Hund am ständigen Lecken.

Pfotenverletzung beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei stärkeren Blutungen, anhaltender Lahmheit, tiefen Wunden oder steckengebliebenen Fremdkörpern in der Pfote sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Auch bei Schwellung, Rötung, vermehrtem Belecken oder anderen Anzeichen einer Entzündung ist eine Vorstellung ratsam, damit die Wunde fachgerecht versorgt werden kann. Wenn Ihr Hund die Pfote gar nicht mehr belasten mag oder die Beschwerden über Tage bestehen bleiben, sollten Sie dies ebenfalls abklären lassen. Zu einem sofortigen Notfall wird die Lage, wenn eine starke, nicht stillbare Blutung aus der Pfote auftritt, wenn Ihr Hund die Pfote vollständig nicht belasten kann oder Knochen frei liegt oder wenn die Pfote stark geschwollen und heiß ist und hohes Fieber hinzukommt. In diesen Fällen sollten Sie umgehend eine Tierarztpraxis oder Klinik aufsuchen.

Wann wird es zum Notfall?
  • Starke, nicht stillbare Blutung aus der Pfote
  • Vollständige Belastungsunfähigkeit oder frei liegender Knochen
  • Stark geschwollene, heiße Pfote mit hohem Fieber
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.