Was bedeutet das?
Als Lahmheit bezeichnet man eine Störung im normalen Bewegungsablauf, bei der Ihr Hund ein Bein erkennbar schont oder entlastet. Dahinter stecken meist Schmerzen oder Probleme an Gelenken, Knochen, Muskeln, Sehnen oder Pfoten. Eine Lahmheit ist immer ein ernstzunehmendes Zeichen dafür, dass dem Tier etwas wehtut, auch wenn es sich ansonsten normal verhält. Gerade weil Hunde Schmerzen oft lange verbergen, sollte jede Lahmheit aufmerksam beobachtet werden.
Worauf Sie achten sollten
Achten Sie in Ruhe darauf, wie stark und in welchen Situationen die Lahmheit auftritt.
- Ob ein bestimmtes Bein betroffen ist und ob es überhaupt noch aufgesetzt wird
- Ob die Lahmheit nach Ruhe, nach Belastung oder gleichbleibend auftritt
- Schwellungen, Wärme oder sichtbare Verletzungen an Pfote, Gelenk oder Bein
- Ob Ihr Hund beim Berühren empfindlich reagiert oder jault
- Begleitzeichen wie Lecken an der Stelle, verändertes Liegeverhalten oder Unruhe
Wann zum Tierarzt
Lassen Sie eine plötzliche, starke oder länger als ein bis zwei Tage anhaltende Lahmheit tierärztlich abklären. Nach einem Unfall oder wenn das Bein gar nicht mehr belastet wird, sollten Sie zeitnah eine Praxis aufsuchen.