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Gesichtsnervenlähmung bei der Katze

auch: Fazialisparese · Lähmung des Gesichtsnervs

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Bei der Gesichtsnervenlähmung, fachlich Fazialisparese, ist der Gesichtsnerv gestört, der die Muskeln einer Gesichtshälfte steuert. Dadurch erschlaffen Lid, Ohr und Lefze auf der betroffenen Seite, das Auge kann nicht mehr richtig geschlossen werden und Futter oder Speichel laufen aus dem Maul. Weil das Auge nicht mehr ausreichend befeuchtet wird, droht es auszutrocknen. Ursachen können Ohrentzündungen, Verletzungen oder unklare Nervenschäden sein.

Typische Anzeichen

Die Lähmung zeigt sich an einer Gesichtshälfte.

  • hängendes Lid, Ohr oder Lefze
  • unvollständiger Lidschluss
  • Speicheln oder Herauslaufen von Futter
  • Augenausfluss durch Austrocknung
  • manchmal Kopfschiefhaltung

Mögliche Ursachen

Eine Gesichtsnervenlähmung hat verschiedene Ursachen.

  • tiefe Ohr- oder Mittelohrentzündung
  • Verletzungen im Kopfbereich
  • Tumoren in der Nähe des Nervs
  • unklare Nervenentzündung

Was Sie tun können

Halten Sie das betroffene Auge feucht, soweit tierärztlich empfohlen, und beobachten Sie, ob es austrocknet. Achten Sie auf weitere Nervensymptome.

Wann zum Tierarzt

Bei einer hängenden Gesichtshälfte oder unvollständigem Lidschluss sollten Sie zeitnah tierärztlichen Rat einholen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.