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Pferd zittert: Ursachen und Warnzeichen

Tierart:Pferde

Ursachen und Dringlichkeit können sich je nach Tierart unterscheiden.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was bedeutet das?

Zittern bedeutet, dass sich die Muskulatur des Pferdes unkontrolliert zuckend oder bebend bewegt, ohne dass das Tier dies willentlich steuert. Das Zittern kann einzelne Körperpartien oder den ganzen Körper betreffen. Es kann harmlos sein, etwa als Reaktion auf Kälte oder nach großer Anstrengung, wenn die Muskeln beben. Zittern kann aber auch ein Zeichen von Schmerz, Angst, Stress, Fieber oder einer Vergiftung sein. Die Bandbreite reicht damit von vorübergehenden bis zu ernsten Ursachen. Beobachten Sie, ob das Pferd nur örtlich oder am ganzen Körper zittert, ob es bei Kälte, Aufregung oder in Ruhe auftritt, ob es zunimmt und ob zusätzlich Schwitzen, Schwäche oder Koordinationsstörungen dazukommen. Diese Beobachtungen helfen dem Tierarzt, harmlose von behandlungsbedürftigen Ursachen zu unterscheiden.

Worauf Sie achten sollten

Achten Sie auf Umstände und Begleitzeichen:

  • Zittern in Ruhe ohne Kälte
  • begleitendes Schwitzen
  • Schwäche oder Steifheit
  • Koordinationsstörungen

Zittern beim Pferd: Wann muss ich zum Tierarzt?

Zittern ist ein dringendes Anzeichen, dessen Bewertung von den Begleitumständen abhängt. Ein kurzes Zittern bei Kälte oder nach Anstrengung, das wieder aufhört, sobald das Pferd warm und ruhig ist, ist meist unbedenklich. Ziehen Sie den Tierarzt jedoch zeitnah hinzu, wenn das Zittern ohne erkennbaren Grund auftritt, anhält oder sich verstärkt. Zu einem sofortigen Notfall wird es, wenn starkes Zittern zusammen mit Schwitzen und Schwäche auftritt oder wenn es mit Koordinationsstörungen einhergeht, denn dann können Schmerz, eine Vergiftung oder ein ernstes Nervenproblem dahinterstecken. Verständigen Sie dann umgehend den Tierarzt. Bringen Sie das Pferd bis dahin an einen ruhigen, geschützten Ort, decken Sie es bei Kälte zu und vermeiden Sie jede Aufregung. Beobachten Sie, ob das Zittern zunimmt.

Wann ist es ein Notfall?
  • starkes Zittern mit Schwitzen und Schwaeche
  • Zittern mit Koordinationsstoerungen

Mögliche Ursachen

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.