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Vergiftung beim Pferd: Anzeichen und was hilft

Pferde★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-10-01

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion mithilfe von KI · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
Sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Was ist das?

Eine Vergiftung, medizinisch Intoxikation, entsteht, wenn ein Pferd giftige Pflanzen oder schädliche Substanzen aufnimmt. Häufige Quellen sind Giftpflanzen auf der Weide oder im Heu, etwa Jakobskreuzkraut oder Eibe, aber auch verschimmeltes Futter, Chemikalien oder falsch gelagerte Stoffe. Die aufgenommenen Gifte greifen je nach Art unterschiedliche Organe an und stören deren Funktion. Deshalb reichen die Symptome von Verdauungsproblemen und Koliken über Zittern und Koordinationsstörungen bis zu Kreislauf- und Nervenstörungen. Manche Gifte wirken sofort, andere schädigen erst über längere Zeit, etwa die Leber. Weil eine Vergiftung rasch lebensbedrohlich werden kann und das genaue Gift oft unbekannt ist, ist schnelles Handeln bei Verdacht besonders wichtig.

Typische Anzeichen

Vergiftungen zeigen sich vielfältig:

  • Kolikanzeichen und Speicheln
  • Zittern und Koordinationsstörungen
  • vermehrtes Schwitzen
  • Mattigkeit oder Unruhe

Mögliche Ursachen

Verschiedene Quellen kommen infrage:

  • giftige Pflanzen wie Eibe oder Jakobskreuzkraut
  • verschimmeltes Futter
  • Chemikalien und Pflanzenschutzmittel
  • giftige Zierpflanzen

Was Sie tun können

Entfernen Sie mögliche Giftquellen und nehmen Sie Reste für den Tierarzt mit. Halten Sie das Pferd ruhig und verständigen Sie sofort den Tierarzt.

Vergiftung beim Pferd: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei jedem Verdacht auf eine Vergiftung ist umgehend eine für Pferde geeignete Notdienstpraxis oder Pferdeklinik zu kontaktieren, besonders wenn das Pferd Zittern, Kolik, Speicheln, Koordinationsstörungen, Krämpfe oder ein verändertes Bewusstsein zeigt. Warten Sie nicht ab, denn viele Gifte wirken schnell und der Zustand kann sich rasch verschlechtern. Auch wenn Sie nur beobachtet haben, dass Ihr Pferd an einer Giftpflanze oder einer unbekannten Substanz gefressen hat, ist die sofortige Vorstellung angezeigt, selbst wenn noch keine Symptome erkennbar sind; sichern Sie nach Möglichkeit Reste des vermuteten Giftes oder der Pflanze, damit die Ursache eingegrenzt werden kann. Je früher gehandelt wird, desto besser stehen die Aussichten. Rufen Sie nach Möglichkeit vorab an, damit die Praxis vorbereitet ist – erreichen Sie niemanden, fahren Sie ohne weitere Verzögerung los beziehungsweise veranlassen Sie den Besuch vor Ort.

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