Was bedeutet das?
Schuppen sind abgestorbene Hautzellen, die sich als weißliche Flocken im Fell zeigen. Sie entstehen, wenn die Haut zu trocken ist, sich zu schnell erneuert oder durch äußere Einflüsse gereizt wird. Bei Katzen können Parasiten wie die Pelzmilbe, Hauterkrankungen, Allergien oder eine mangelnde Fellpflege dahinterstecken, etwa bei übergewichtigen, kranken oder alten Tieren, die sich nicht mehr überall putzen können. Auch Ernährung und Umgebungsluft spielen eine Rolle. Oft sind Schuppen harmlos und vorübergehend, manchmal sind sie jedoch ein Zeichen für eine Hauterkrankung, besonders wenn sie mit Juckreiz oder Haarausfall einhergehen. Ob nur einzelne Bereiche oder das ganze Fell betroffen sind, gibt Hinweise. Achten Sie darauf, wie ausgeprägt die Schuppung ist und ob die Haut darunter gereizt aussieht.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie Menge und Verteilung der Schuppen.
- Menge und Lage der Schuppen
- Zustand der Haut darunter
- ob sich die Katze noch gut putzt
- Begleitsymptome wie Juckreiz
Schuppen im Fell bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?
Leichte, gelegentliche Schuppen bei sonst gesundem Fell können Sie zunächst beobachten und dabei auf gute Pflege und ausgewogene Ernährung achten. Tierärztlichen Rat sollten Sie einholen, wenn die Schuppenbildung stark ist oder zunimmt, wenn sie mit Juckreiz, Haarausfall oder geröteter Haut einhergeht oder wenn Ihre Katze sich sichtbar nicht mehr richtig putzt, da dann eine behandlungsbedürftige Haut- oder Allgemeinerkrankung dahinterstecken kann. Ein sofortiger Notfall sind Schuppen nicht, dennoch sollten Sie die Hautgesundheit zeitnah beurteilen lassen, wenn sich großflächiger Haarausfall mit entzündeter Haut und starker Schuppung verbindet. In diesem Fall sollten Sie eine Praxis aufsuchen. Es hilft, wenn Sie beobachten, ob sich Verhalten, Putzverhalten und Gewicht Ihrer Katze zusätzlich verändert haben, und dies der Tierärztin schildern.