Was bedeutet das?
Eitriger Scheidenausfluss bedeutet, dass aus der Scheide ein gelblich-grünliches oder blutig-eitriges, oft übelriechendes Sekret austritt. Bei unkastrierten Hündinnen kann dahinter eine Entzündung der Gebärmutter stehen, die ernst zu nehmen ist. Da eine Gebärmuttervereiterung den ganzen Körper belasten kann, sollte eitriger Ausfluss zeitnah eingeordnet werden.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie Ausfluss und Allgemeinbefinden und achten Sie auf folgende Punkte:
- Farbe, Menge und Geruch des Ausflusses
- Zeitlicher Zusammenhang mit der letzten Läufigkeit
- Begleitendes vermehrtes Trinken und häufiger Harnabsatz
- Mattigkeit, Appetitverlust oder Erbrechen
- Auffälligkeiten am Bauch wie Auftreibung
Wann zum Tierarzt
Lassen Sie eitrigen Scheidenausfluss bei einer unkastrierten Hündin zeitnah tierärztlich abklären. Treten zusätzlich vermehrtes Trinken, Mattigkeit oder ein aufgetriebener Bauch auf, suchen Sie rasch eine Praxis auf.