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Augenzittern (Nystagmus) beim Hund

Tierart:Hund

Ursachen und Dringlichkeit können sich je nach Tierart unterscheiden.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was bedeutet das?

Augenzittern, fachlich Nystagmus genannt, bezeichnet rhythmische, unwillkürliche Augenbewegungen, die der Hund nicht steuern kann. Es ist meist ein Zeichen für eine Störung des Gleichgewichtssystems, etwa im Innenohr oder im Gehirn. Da das Gleichgewichtsorgan eng mit der Augensteuerung verbunden ist, tritt Nystagmus oft zusammen mit Schwanken und Kopfschiefhaltung auf. Dieses Zeichen sollte ernst genommen werden, weil es auf einen aktiven Prozess im Nervensystem hinweist.

Worauf Sie achten sollten

Beobachten Sie die Augenbewegungen und das Allgemeinverhalten.

  • In welche Richtung die Augen zucken und ob es anhält
  • Ob gleichzeitig der Kopf schief gehalten wird
  • Ob Ihr Hund unsicher läuft, im Kreis geht oder umkippt
  • Begleitzeichen wie Übelkeit, Speicheln oder Erbrechen
  • Ob das Zittern plötzlich aufgetreten ist

Wann zum Tierarzt

Augenzittern sollte zeitnah tierärztlich abgeklärt werden, besonders wenn es neu auftritt. Kommen starkes Torkeln, Erbrechen oder Bewusstseinsstörungen hinzu, suchen Sie rasch eine Praxis oder Klinik auf.

Mögliche Ursachen

Wann ist es ein Notfall?
  • Augenzittern mit starkem Torkeln und Erbrechen
  • Plötzliches Augenzittern mit Bewusstseinstrübung
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.