Kurz gesagt
Der Zwergspitz ist ein aufgeweckter, verspielter Begleithund mit dichtem Fell und großem Selbstbewusstsein. Wie viele sehr kleine Rassen neigt er rassebedingt zu bestimmten Erkrankungen an Luftröhre, Kniegelenken, Haut und Gebiss.
Typische Gesundheitsthemen
- Trachealkollaps: Die Luftröhre kann instabil werden, was sich durch anfallsartigen, hupenden Husten äußern kann.
- Patellaluxation: Die Kniescheibe kann aus ihrer Führung springen und zeitweises Lahmen oder Hüpfen verursachen.
- Alopezie X: Eine hormonell mitbedingte Fellstörung, bei der symmetrisch Haare ausfallen können.
- Zahnprobleme: Im kleinen Kiefer stehen die Zähne oft eng, wodurch Zahnstein und Zahnfleischentzündungen begünstigt werden.
Worauf Sie als Halter achten sollten
Halten Sie Ihren Zwergspitz schlank, denn Übergewicht belastet Gelenke und Atemwege zusätzlich. Nutzen Sie ein Brustgeschirr statt eines Halsbands, um Druck auf die Luftröhre zu vermeiden. Sorgen Sie für regelmäßige, aber nicht überfordernde Bewegung, pflegen Sie das Fell und gewöhnen Sie den Hund früh an Zahnpflege. Routineuntersuchungen und Zahnkontrollen beim Tierarzt helfen, Probleme früh zu erkennen.
Beim Kauf: auf Gesundheit achten
Kaufen Sie nur bei seriösen Züchtern, die Wert auf Gesundheit und Wesen legen und die Elterntiere tierärztlich untersuchen lassen, etwa auf Kniegelenke (Patella) und Herz. Lassen Sie sich die Zuchttiere und ihre Haltung zeigen. Meiden Sie extrem verkleinerte oder besonders üppig behaarte Tiere aus unseriöser Vermehrung, denn ein extremes Zuchtziel geht oft zulasten der Gesundheit.
Wann zum Tierarzt
Suchen Sie tierärztlichen Rat bei anfallsartigem oder hupendem Husten, Atemnot, wiederkehrendem Lahmen oder Hüpfen auf drei Beinen, kahlen Stellen im Fell, Mundgeruch, entzündetem Zahnfleisch sowie bei Fressunlust oder auffälliger Mattigkeit.