Kurz gesagt
Der West Highland White Terrier ist ein munterer, selbstbewusster kleiner Terrier mit dichtem weißem Fell. Rassebedingt kann er zu bestimmten Erkrankungen neigen, besonders zu chronischen Hautproblemen.
Typische Gesundheitsthemen
- Atopische Dermatitis: Eine erblich mitbedingte Hautallergie kann anhaltenden Juckreiz und Entzündungen verursachen.
- Craniomandibuläre Osteopathie: Eine Knochenerkrankung im Kieferbereich junger Hunde kann schmerzhaft sein.
- Westie-Lungenfibrose: Ein fortschreitender Umbau des Lungengewebes kann zu Husten und Atemnot führen.
- Legg-Calvé-Perthes: Eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes kann bei jungen Hunden Lahmheit verursachen.
Worauf Sie als Halter achten sollten
Beobachten Sie Haut und Fell genau und pflegen Sie sie konsequent, da Juckreiz und Entzündungen häufig sind. Halten Sie den Hund schlank, um die Gelenke zu entlasten, und sorgen Sie für moderate Bewegung. Achten Sie auf Atmung und Belastbarkeit, besonders im Alter. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Veränderungen früh zu erkennen.
Beim Kauf: auf Gesundheit achten
Wählen Sie einen seriösen Züchter, der auf hautgesunde Linien achtet und die Gesundheit der Elterntiere und Vorfahren offenlegt. Fragen Sie nach Haut-, Kiefer- und Hüftproblemen in der Zuchtlinie. Meiden Sie Vermehrer ohne Gesundheitsangaben.
Wann zum Tierarzt
Lassen Sie anhaltenden Juckreiz, wiederkehrende Hautentzündungen oder Ohrentzündungen abklären. Suchen Sie außerdem Rat bei Schmerzen oder Schwellungen im Kieferbereich und Fressunlust bei jungen Hunden, bei anhaltendem Lahmen sowie bei zunehmendem Husten und Atemnot, die rasch untersucht werden sollten.