Kurz gesagt
Der Staffordshire Bullterrier ist ein kompakter, kinderfreundlicher und sehr anhänglicher Hund mit großer Lebensfreude. Rassebedingt kann er zu einigen Erbkrankheiten neigen, für die verlässliche Gentests verfügbar sind.
Typische Gesundheitsthemen
- L2-HGA-Stoffwechseldefekt: Eine erbliche Stoffwechselstörung, die das Nervensystem betreffen kann.
- Hereditärer Katarakt: Eine erbliche Linsentrübung, die das Sehvermögen früh beeinträchtigen kann.
- Patellaluxation: Die Kniescheibe kann aus ihrer Führung springen und zeitweises Lahmen verursachen.
- Allergien: Überempfindlichkeiten können Juckreiz, Hautrötungen und Ohrentzündungen verursachen.
Worauf Sie als Halter achten sollten
Sorgen Sie für ausreichende Bewegung und halten Sie den Hund schlank, um die Gelenke zu entlasten. Beobachten Sie die Augen auf Trübungen und achten Sie auf Haut, Fell und Ohren. Nehmen Sie Verhaltens- oder Bewegungsauffälligkeiten ernst. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, Veränderungen früh zu erkennen.
Beim Kauf: auf Gesundheit achten
Wählen Sie einen seriösen Züchter, der die Gentests auf L2-HGA und erblichen Katarakt nutzt und die Kniegelenke (Patella) der Elterntiere untersuchen lässt. Fragen Sie nach den Testergebnissen der Elterntiere. Meiden Sie Vermehrer ohne diese Nachweise, da sich diese Erbkrankheiten durch Tests gut vermeiden lassen.
Wann zum Tierarzt
Lassen Sie Verhaltensänderungen, Zittern, Bewegungsstörungen oder Krampfanfälle tierärztlich abklären. Ebenfalls untersuchen lassen sollten Sie trübe Augen oder nachlassendes Sehen, wiederkehrendes Lahmen oder Hüpfen sowie starken Juckreiz und Ohrentzündungen.