Kurz gesagt
Der langhaarige Collie stammt aus dem schottischen Hochland und wurde als Hütehund für Schafe gezüchtet. Er gilt als lernfreudig, menschenbezogen und sensibel, neigt aber rassetypisch zu bestimmten erblichen Erkrankungen.
Typische Gesundheitsthemen
- MDR1-Gendefekt: Eine erbliche Veränderung, die zu einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Wirkstoffen führen kann.
- Collie Eye Anomaly: Eine angeborene Fehlentwicklung des Auges, die das Sehvermögen unterschiedlich stark beeinträchtigen kann.
- Dermatomyositis: Eine erbliche Entzündung von Haut und Muskulatur, die meist im Junghundalter auffällt.
- Progressive Retinaatrophie: Ein fortschreitender Abbau der Netzhaut, der zur Erblindung führen kann.
Worauf Sie als Halter achten sollten
Informieren Sie sich über den MDR1-Status Ihres Hundes und weisen Sie Ihre Tierarztpraxis darauf hin. Achten Sie auf regelmäßige Bewegung, ein normales Gewicht und lassen Sie Augen und Haut bei Routineuntersuchungen im Blick behalten.
Beim Kauf: auf Gesundheit achten
Achten Sie auf einen seriösen Züchter, der Elterntiere auf den MDR1-Gendefekt testet und die Augen untersuchen lässt. Lassen Sie sich Gentest- und Augenbefunde zeigen und fragen Sie nach Dermatomyositis in der Linie.
Wann zum Tierarzt
Stellen Sie Ihren Hund vor bei Sehschwäche, Unsicherheit im Dunkeln, entzündeten oder schuppigen Hautstellen sowie bei ungewöhnlichen Reaktionen nach der Gabe von Präparaten.