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Spondylose bei der Katze: Anzeichen und was hilft

auch: Wirbelsäulenverknöcherung · Spondylosis deformans

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Die Spondylose ist eine altersbedingte Veränderung der Wirbelsäule, bei der sich an den Rändern der Wirbelkörper knöcherne Brücken bilden. Diese knöchernen Zubauten entstehen als Reaktion des Körpers auf Verschleiß und Belastung und sollen die betroffenen Abschnitte der Wirbelsäule stabilisieren. In vielen Fällen verursacht die Spondylose nur wenige oder gar keine Beschwerden und wird eher zufällig entdeckt. Sie kann die Beweglichkeit der Wirbelsäule jedoch einschränken und, wenn die knöchernen Anbauten auf Nerven drücken, Schmerzen, Steifheit oder eine nachlassende Bewegungsfreude verursachen. Betroffen sind vor allem ältere Katzen. Weil die Beschwerden schleichend zunehmen können, ist es sinnvoll, Veränderungen in Beweglichkeit und Verhalten aufmerksam zu beobachten und bei Bedarf abklären zu lassen.

Typische Anzeichen

Die Spondylose zeigt sich, wenn überhaupt, durch Steifheit.

  • steifer, vorsichtiger Gang
  • verminderte Beweglichkeit
  • weniger Springen und Klettern
  • nachlassende Fellpflege am Hinterteil
  • gelegentliche Schmerzen

Mögliche Ursachen

Die Verknöcherung ist altersbedingt.

  • altersbedingter Verschleiß der Wirbelsäule
  • frühere Belastungen oder Verletzungen
  • ungünstige Statik bei Übergewicht
  • oft ohne klare Ursache

Was Sie tun können

Erleichtern Sie den Alltag mit Aufstiegshilfen und weichen Liegeplätzen und halten Sie die Katze schlank und in moderater Bewegung. Beobachten Sie die Beweglichkeit.

Spondylose bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?

Die Spondylose ist in der Regel kein Notfall, kann aber die Lebensqualität beeinträchtigen. Sie sollten tierärztlichen Rat einholen, wenn Ihre Katze zunehmend steif wirkt, sich schwerer bewegt, seltener springt oder Anzeichen von Rückenschmerzen zeigt, etwa Empfindlichkeit beim Berühren oder ein verändertes Verhalten beim Aufstehen und Hinlegen. Auch wenn Ihre ältere Katze allgemein weniger aktiv und beweglich wird, ist eine Untersuchung sinnvoll, um die Ursache einzuordnen und andere Gelenk- oder Rückenerkrankungen auszuschließen. Beobachten Sie, wie sich Beweglichkeit und Bewegungsfreude Ihrer Katze über die Zeit entwickeln, und achten Sie auf schleichende Verschlechterungen. Mit einer tierärztlichen Einschätzung und geeigneten Maßnahmen lässt sich die Beweglichkeit unterstützen und der Katze trotz der Wirbelsäulenveränderung möglichst viel Komfort erhalten.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.