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Newcastle-Krankheit (Pseudovogelpest) beim Vogel: Anzeichen und was zu tun ist

Vögel★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-10-01

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion mithilfe von KI · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Die Newcastle-Krankheit, auch Pseudovogelpest genannt, ist eine hochansteckende und in Deutschland anzeigepflichtige Virusinfektion, die vor allem Geflügel und viele Ziervögel betrifft. Ausgelöst wird sie durch das aviäre Paramyxovirus, das sich rasch von Tier zu Tier ausbreitet. Im Körper greift das Virus insbesondere das Nervensystem, die Atemwege und den Verdauungstrakt an, sodass sich Symptome aus mehreren Organbereichen mischen können. Typisch sind Bewegungsstörungen, verdrehte Kopfhaltung, Atemnot und Durchfall bei oft schwerem Verlauf. Die Übertragung erfolgt über Ausscheidungen, Kontakt und kontaminierte Gegenstände. Wegen der Anzeigepflicht und der wirtschaftlichen Bedeutung für Geflügelbestände unterliegt die Erkrankung besonderen behördlichen Regelungen. Die Newcastle-Krankheit ist damit eine der bedeutendsten und ernstesten Viruserkrankungen bei Vögeln.

Typische Anzeichen

Betroffene Vögel zeigen oft deutliche Beschwerden:

  • Atemnot und Niesen
  • Verdrehter Kopf und Gleichgewichtsstörungen
  • Lähmungen
  • Grünlicher Durchfall

Mögliche Ursachen

Mehrere Faktoren können eine Rolle spielen:

  • Hochansteckendes Paramyxovirus
  • Kontakt zu infiziertem Geflügel oder Wildvögeln
  • Verschmutzte Gerätschaften

Was Sie tun können

Trennen Sie verdächtige Tiere sofort und vermeiden Sie jeden Kontakt zu anderem Geflügel. Beobachten Sie den Vogel dabei aufmerksam.

Newcastle-Krankheit (Pseudovogelpest) bei Vögeln: Wann muss ich zum Tierarzt?

Da die Newcastle-Krankheit anzeigepflichtig ist, gilt bereits der Verdacht als Notfall: Kontaktieren Sie umgehend eine vogelkundige Notdienstpraxis oder Vogelklinik und gegebenenfalls das zuständige Veterinäramt, und stellen Sie das Tier ohne Verzögerung dort vor. Verdächtig sind vor allem Kombinationen aus Nervensymptomen wie verdrehter Kopfhaltung oder Lähmungen, Atemnot und Durchfall. Warten Sie insbesondere dann nicht ab, wenn mehrere Vögel gleichzeitig erkranken oder plötzlich versterben, denn die Infektion breitet sich sehr schnell aus. Vermeiden Sie es, Vögel, Kot oder Zubehör aus dem Bestand zu verbringen, und richten Sie das weitere Vorgehen nach den behördlichen Vorgaben, die im Verdachtsfall vom Amt festgelegt werden. Rufen Sie nach Möglichkeit vorab an, damit die Praxis auf den Verdacht vorbereitet ist – erreichen Sie niemanden, fahren Sie dennoch sofort los und lassen Sie sich durch weitere Anrufversuche nicht aufhalten.

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