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Aspergillose (Schimmelpilz-Lungenentzündung) beim Vogel: Anzeichen und was hilft

Vögel★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Die Aspergillose ist eine Pilzinfektion der Atemwege bei Vögeln, die durch das Einatmen von Schimmelpilzsporen entsteht. Die Sporen des Schimmelpilzes Aspergillus finden sich in feuchtem, verschimmeltem Futter, Einstreu oder Nistmaterial. Werden sie eingeatmet, können sie sich in den Luftsäcken und der Lunge festsetzen und dort eine schwer verlaufende Entzündung mit Pilzherden hervorrufen. Da Vögel über ein empfindliches, weit verzweigtes Atemsystem verfügen, führt dies zu zunehmender Atemnot, Leistungsschwäche und einem aufgeplusterten, matten Verhalten. Begünstigt wird die Erkrankung durch schlechte Haltungshygiene, Stress und ein geschwächtes Immunsystem. Die Aspergillose entwickelt sich oft schleichend, kann aber unbehandelt zu einer schweren, lebensbedrohlichen Beeinträchtigung der Atmung führen und erfordert eine tierärztliche Abklärung.

Typische Anzeichen

Erkrankte Vögel fallen häufig durch folgende Anzeichen auf:

  • Angestrengte Atmung mit Schwanzwippen
  • Veränderte oder verlorene Stimme
  • Atemgeräusche
  • Schwäche und Gewichtsverlust

Mögliche Ursachen

Mehrere Faktoren können eine Rolle spielen:

  • Schimmel in Futter oder Einstreu
  • Schlechte Belüftung und feuchte Haltung
  • Geschwächtes Immunsystem

Was Sie tun können

Entfernen Sie verschimmeltes Futter und Einstreu sofort und sorgen Sie für frische, trockene Luft. Beobachten Sie den Vogel dabei aufmerksam.

Aspergillose (Schimmelpilz-Lungenentzündung) bei Vögeln: Wann muss ich zum Tierarzt?

Atemnot ist bei Vögeln immer ein Notfall, der sofortige tierärztliche Hilfe erfordert. Bringen Sie den Vogel unverzüglich zu einem vogelkundigen Tierarzt oder in eine Klinik, sobald Sie eine angestrengte Atmung, etwa mit Schwanzwippen, hörbaren Atemgeräuschen oder geöffnetem Schnabel, ein aufgeplustertes, apathisches Sitzen am Boden, eine blau verfärbte Schnabelbasis oder einen Zusammenbruch bemerken. In diesen Fällen zählt jede Minute. Auch bei weniger dramatischen, aber anhaltenden Anzeichen wie nachlassender Leistungsfähigkeit, verändertem Atemmuster oder zunehmender Mattigkeit sollten Sie zeitnah einen Termin vereinbaren, da sich die Aspergillose oft schleichend entwickelt. Halten Sie den Vogel bis zum Termin ruhig und vermeiden Sie zusätzlichen Stress, da Aufregung die Atemnot verschlimmern kann. Überprüfen Sie zugleich Futter und Einstreu auf Schimmel.

Wann wird es zum Notfall?
  • Angestrengte Atmung mit Schwanzwippen
  • Aufgeplustertes, apathisches Sitzen am Boden
  • Blau verfärbte Schnabelbasis oder Zusammenbruch
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.