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Magengeschwür beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Magenulkus · Ulcus

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Ein Magengeschwür, medizinisch als Magenulkus bezeichnet, ist eine tiefe Wunde in der Magenwand. Anders als bei einer einfachen Reizung der Oberfläche ist hier die schützende Schleimhaut durchbrochen. Dadurch kann die aggressive Magensäure ungehindert auf das darunterliegende Gewebe einwirken und es angreifen. Das verursacht Schmerzen und kann zu Blutungen aus der Wunde führen, die sich etwa durch Blut im Erbrochenen oder schwarzen Kot zeigen. Im schlimmsten Fall frisst sich das Geschwür ganz durch die Magenwand, sodass diese durchbricht, was lebensbedrohlich ist. Wie stark die Beschwerden sind, hängt von der Tiefe und Größe der Wunde ab. Ein Magengeschwür ist deshalb deutlich ernster als eine oberflächliche Magenreizung. Für den Hund kann es mit erheblichen Schmerzen und dem Risiko einer Blutung verbunden sein.

Typische Anzeichen

Ein Magengeschwür macht sich oft schleichend bemerkbar. Achten Sie auf:

  • Erbrechen, manchmal mit frischem, hellrotem Blut oder kaffeesatzartigem Inhalt
  • schwarz gefärbten, teerartigen Kot
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Bauchschmerzen und Mattigkeit
  • blasse Schleimhäute bei stärkerem Blutverlust

Mögliche Ursachen

Magengeschwüre entstehen, wenn die Schutzschicht des Magens geschädigt ist. Ursachen sind:

  • bestimmte Medikamente, etwa Schmerzmittel
  • chronische Erkrankungen von Niere oder Leber
  • starker Stress oder Tumoren
  • anhaltende Magenschleimhautentzündung

Was Sie tun können

Geben Sie keine Schmerzmittel aus der Hausapotheke, da diese Magengeschwüre verschlimmern können. Bieten Sie Schonkost an und sorgen Sie für Ruhe. Beobachten Sie Erbrochenes und Kot auf Blutbeimengungen.

Magengeschwür beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei einem Magengeschwür ist rasche tierärztliche Hilfe erforderlich, wenn sich Blut im Erbrochenen zeigt, der Kot schwarz verfärbt ist oder die Schleimhäute Ihres Hundes blass wirken. Da die Erkrankung als dringend gilt und in eine lebensbedrohliche Lage übergehen kann, sollten Sie solche Zeichen nicht abwarten. Zu einem sofortigen Notfall wird die Situation, wenn Ihr Hund wiederholt frisches Blut erbricht, die Schleimhäute blass oder weiß sind oder Anzeichen einer Kreislaufschwäche wie Kollaps oder Teilnahmslosigkeit auftreten. In diesen Fällen sollten Sie umgehend Hilfe suchen, statt weiter abzuwarten, denn dahinter kann eine ernste Blutung oder ein Durchbruch der Magenwand stecken. Da sich der Zustand rasch verschlechtern kann, entscheidet gerade dann oft die Schnelligkeit darüber, wie gut sich reagieren lässt.

Wann wird es zum Notfall?
  • Wiederholtes Erbrechen von frischem Blut
  • Blasse oder weiße Schleimhäute
  • Kreislaufschwäche, Kollaps oder Teilnahmslosigkeit
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.