Was bedeutet das?
Erbrechen bezeichnet das aktive, von Würgebewegungen begleitete Hervorbringen von Mageninhalt. Dahinter kann eine vorübergehende Magenreizung stecken, ebenso aber eine Infektion, eine Vergiftung oder eine Erkrankung innerer Organe. Weil der Körper über das Erbrechen viel Flüssigkeit verliert, sollten Sie das Symptom ernst nehmen, vor allem wenn es wiederholt auftritt. Gerade kleine oder junge Hunde können rasch austrocknen.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie genau, wie häufig und in welchen Abständen Ihr Hund erbricht und wie sein Allgemeinbefinden dabei ist.
- Häufigkeit und zeitlicher Zusammenhang mit dem Fressen
- Aussehen des Erbrochenen (Futter, Schleim, Galle, Blut)
- Begleitsymptome wie Durchfall, Mattigkeit oder Bauchschmerzen
- Trinkverhalten und Anzeichen von Austrocknung
- möglicher Kontakt zu Giftstoffen, Müll oder Fremdkörpern
Wann zum Tierarzt
Suchen Sie tierärztlichen Rat, wenn das Erbrechen mehrfach auftritt, länger anhält oder von Blut, Mattigkeit oder einem aufgeblähten Bauch begleitet wird. Bei Welpen und kleinen Hunden ist wegen der Austrocknungsgefahr frühzeitige Vorstellung ratsam.