Was bedeutet das?
Wenn ein Hund Blut erbricht, zeigt sich dies als frisch-rote Beimengung oder als dunkler, kaffeesatzartiger Inhalt. Dahinter kann eine Reizung oder Verletzung der Magen- oder Speiseröhrenschleimhaut, ein Geschwür, eine Vergiftung oder eine Gerinnungsstörung stehen. Weil eine fortlaufende Blutung den Kreislauf gefährden kann, handelt es sich um ein dringliches Symptom. Auch wenn die Menge gering erscheint, sollte die Ursache rasch geklärt werden.
Worauf Sie achten sollten
Versuchen Sie, das Erbrochene und den Zustand Ihres Hundes möglichst genau einzuschätzen.
- Farbe und Menge des Blutes (frisch-rot oder dunkel)
- Häufigkeit des Erbrechens
- Anzeichen für Schwäche, Blässe oder schnelle Atmung
- möglicher Zugang zu Gift, Medikamenten oder Fremdkörpern
- weitere Symptome wie Bauchschmerzen oder Durchfall
Wann zum Tierarzt
Bluterbrechen ist ein Notfall: Stellen Sie Ihren Hund umgehend tierärztlich vor, besonders bei großen Mengen, wiederholtem Auftreten oder zusätzlicher Schwäche. Warten Sie nicht ab, ob es von selbst aufhört.