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Lungenentzündung beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Pneumonie · Aspirationspneumonie · Entzündung des Lungengewebes

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Eine Lungenentzündung, fachlich Pneumonie genannt, ist eine Entzündung des eigentlichen Lungengewebes, in dem normalerweise der Sauerstoff aus der Atemluft ins Blut übergeht. Bei der Entzündung füllen sich die feinen Lungenbläschen mit Sekret oder Eiter. Dadurch kann deutlich weniger Sauerstoff aufgenommen werden, und der Hund wirkt spürbar kränker als bei einem einfachen Husten. Ausgelöst werden kann eine Lungenentzündung durch Krankheitserreger, aber auch durch eingeatmete Flüssigkeit oder Futter. Weil die Sauerstoffversorgung des ganzen Körpers betroffen ist, belastet sie das Tier stark. Wie schwer sie verläuft, hängt von der Ursache und dem Zustand des Hundes ab. Eine Lungenentzündung ist eine ernste Erkrankung, die rasch tierärztlich behandelt werden sollte. Für den Hund bedeutet sie eine deutliche Belastung, weil der ganze Körper unter dem Sauerstoffmangel leidet.

Typische Anzeichen

Ein Hund mit Lungenentzündung wirkt meist deutlich beeinträchtigt. Häufig beobachtete Anzeichen sind:

  • feuchter, oft tiefer Husten
  • schnelle, angestrengte Atmung mit erhöhtem Atemaufwand
  • Fieber, Mattigkeit und Appetitlosigkeit
  • bläuliche oder blasse Schleimhäute
  • Nasenausfluss und allgemeine Schwäche

Mögliche Ursachen

Eine Lungenentzündung kann unterschiedliche Auslöser haben. Mögliche Ursachen sind:

  • bakterielle oder virale Infektionen der Atemwege
  • Einatmen von Futter, Flüssigkeit oder Erbrochenem (Aspiration), etwa bei Schluckstörungen
  • Pilzinfektionen oder Parasiten der Lunge
  • ein geschwächtes Immunsystem durch andere Grunderkrankungen
  • Fremdkörper oder Reizstoffe in den Atemwegen

Was Sie tun können

Sorgen Sie für Ruhe, Wärme und freien Zugang zu frischem Wasser und vermeiden Sie jede Anstrengung, solange Ihr Hund krank ist. Beobachten Sie Atmung und Allgemeinzustand engmaschig und notieren Sie Veränderungen, die Sie der Tierarztpraxis schildern können. Da eine Lungenentzündung schnell ernst werden kann, ist eigenständiges Abwarten hier nicht ratsam.

Lungenentzündung beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei einer Lungenentzündung sollten Sie zeitnah eine Tierarztpraxis aufsuchen, wenn Ihr Hund schwer oder schnell atmet, Fieber hat, teilnahmslos wirkt oder bläuliche Schleimhäute zeigt. Da die Erkrankung als dringend gilt und die Sauerstoffversorgung beeinträchtigt, sollten Sie solche Zeichen nicht auf die lange Bank schieben. Zu einem sofortigen Notfall wird die Lage, wenn Ihr Hund in plötzliche schwere Atemnot gerät oder zusammenbricht, wenn die Schleimhäute bläulich oder blass sind oder wenn die Atmung schnell und angestrengt bereits in Ruhe erfolgt. In diesen Fällen müssen Sie sofort handeln, auch außerhalb der üblichen Sprechzeiten. Da sich der Sauerstoffmangel rasch verschlechtern kann, entscheidet dann oft die Schnelligkeit. Warten Sie deshalb nicht ab, ob sich die Atmung von selbst bessert.

Wann wird es zum Notfall?
  • Plötzliche schwere Atemnot oder Zusammenbruch
  • Bläuliche oder blasse Schleimhäute
  • Schnelle, angestrengte Atmung in Ruhe
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.