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Fibrocartilaginöse Embolie beim Hund: Anzeichen und was zu tun ist

auch: FCE · Rückenmarksinfarkt

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Was ist das?

Die fibrocartilaginöse Embolie, kurz FCE, ist eine Art Schlaganfall des Rückenmarks. Dabei verstopft plötzlich kleines Bandscheibenmaterial ein Blutgefäß, das einen Abschnitt des Rückenmarks mit Blut versorgt. Das betroffene Rückenmarksgewebe wird daraufhin nicht mehr durchblutet und kann Nervensignale nicht mehr weiterleiten. Die Folge sind meist plötzliche, häufig einseitige Lähmungen, die oft während des Spielens oder Tobens beginnen. Charakteristisch für die FCE ist, dass der Vorfall in der Regel nicht schmerzhaft ist und sich nach dem anfänglichen Ereignis nicht weiter verschlimmert. Für den Hund bedeutet eine FCE einen abrupten Ausfall von Bewegung oder Gefühl in den betroffenen Gliedmaßen, dessen Ausmaß von der Größe des verschlossenen Gefäßes abhängt. Viele Hunde zeigen im weiteren Verlauf eine deutliche Besserung, sobald sich das betroffene Gewebe wieder erholt.

Typische Anzeichen

Eine FCE zeigt sich durch einen plötzlichen, schmerzlosen Ausfall.

  • ganz plötzlich auftretende Schwäche oder Lähmung
  • häufig nur eine Körperseite oder ein Bein betroffen
  • Nachschleifen einer Gliedmaße
  • meist keine erkennbaren Schmerzen
  • gleichbleibende, nicht fortschreitende Ausfälle

Mögliche Ursachen

Auslöser einer fibrocartilaginösen Embolie ist eine Gefäßverstopfung im Rückenmark.

  • eingeschwemmtes Bandscheibenmaterial in ein Gefäß
  • häufig im Zusammenhang mit Bewegung oder Sprüngen
  • begünstigung bei bestimmten Rassen
  • plötzliche Belastung der Wirbelsäule
  • individuelle, oft nicht vorhersehbare Faktoren

Was Sie tun können

Halten Sie Ihren Hund ruhig und bewegen Sie ihn vorsichtig, um die Wirbelsäule nicht zusätzlich zu belasten. Lagern Sie ihn weich und unterstützen Sie ihn beim Aufstehen. Beobachten Sie genau, welche Gliedmaßen betroffen sind und ob er Schmerzen zeigt.

Fibrocartilaginöse Embolie beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Eine plötzlich auftretende Lähmung sollten Sie umgehend tierärztlich abklären lassen, denn auch wenn die fibrocartilaginöse Embolie selbst nicht fortschreitet, ist die Abgrenzung zu anderen, teils behandlungsbedürftigen Rückenmarkserkrankungen wichtig. Da ein solcher akuter Ausfall als Notfall gilt, sollten Sie nicht abwarten, sondern Ihren Hund zeitnah vorstellen. Eine rasche Untersuchung hilft, den Schweregrad einzuschätzen, ähnliche Krankheitsbilder wie einen Bandscheibenvorfall zu unterscheiden und die weitere Betreuung sinnvoll zu planen. Achten Sie darauf, ob die Lähmung schmerzhaft erscheint oder sich verschlimmert, und teilen Sie diese Beobachtungen der Tierarztpraxis mit. Suchen Sie die nächste Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst ohne Verzögerung auf, damit Ihr Hund frühzeitig die passende Unterstützung und Pflege erhält. Gerade in den ersten Tagen ist eine aufmerksame Begleitung wichtig, um den Verlauf richtig einzuschätzen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.