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Atemwegsinfektion bei Reptilien: Anzeichen und was hilft

auch: Atemwegsinfekt · Pneumonie · Lungenentzündung · RI

Reptilien★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Eine Atemwegsinfektion bei Reptilien ist eine Entzündung der oberen Atemwege oder der Lunge, die durch Bakterien, Viren oder Pilze ausgelöst wird. Reptilien atmen deutlich langsamer als Säugetiere und können Schleim schlecht abhusten, sodass sich Sekret in den Atemwegen und in der Lunge sammelt. Dieses Sekret erschwert die Atmung und bietet Erregern einen guten Nährboden. Die Krankheitserreger haben besonders dann leichtes Spiel, wenn das Tier durch zu niedrige Temperaturen, Zugluft oder eine falsche Luftfeuchtigkeit geschwächt ist. Anzeichen sind Schleimblasen an den Nasenlöchern, pfeifende oder geräuschvolle Atmung und Atmen mit offenem Maul. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sich unbehandelt eine schwere Lungenentzündung entwickeln kann, die den ganzen Organismus bedroht.

Typische Anzeichen

Auf eine Atemwegsinfektion deuten hin:

  • Schleim oder Blasen an den Nasenlöchern
  • pfeifende, rasselnde oder knackende Atemgeräusche
  • Atmen mit geöffnetem Maul
  • eine aufgerichtete Haltung, um besser Luft zu bekommen
  • Schwäche und Appetitlosigkeit

Mögliche Ursachen

Häufige Ursachen sind:

  • zu niedrige Temperaturen oder Zugluft
  • zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit
  • bakterielle, virale oder pilzbedingte Erreger
  • ein durch andere Krankheiten geschwächtes Immunsystem

Was Sie tun können

Sorgen Sie für die korrekten, leicht erhöhten Temperaturen und vermeiden Sie Zugluft, da Wärme das Immunsystem unterstützt. Beobachten Sie die Atmung in Ruhe und notieren Sie Geräusche und Häufigkeit für den Tierarzt.

Atemwegsinfektion bei Reptilien: Wann muss ich zum Tierarzt?

Da eine Atemwegsinfektion als dringend gilt, sollten Sie schnell einen reptilienkundigen Tierarzt aufsuchen, wenn Ihr Tier vermehrten Schleim, pfeifende Atemgeräusche, häufiges Gähnen oder eine erschwerte Atmung zeigt. Überprüfen Sie zugleich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und mögliche Zugluft, da diese den Verlauf verschlechtern können. Je früher die Infektion behandelt wird, desto geringer ist die Gefahr einer Lungenentzündung. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn das Tier mit geöffnetem Maul atmet, sichtbar nach Luft ringt oder Schleimblasen an den Nasenlöchern zeigt und dabei geschwächt wirkt. Diese Zeichen deuten auf eine bedrohliche Beeinträchtigung der Atmung hin. Sorgen Sie für ausreichende Wärme und bringen Sie das Tier umgehend in tierärztliche Behandlung, ohne den Verlauf abzuwarten.

Wann wird es zum Notfall?
  • Atmen mit geöffnetem Maul
  • Sichtbares Ringen nach Luft
  • Schleimblasen an den Nasenlöchern mit Schwäche
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.