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Arthritis beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Gelenkentzündung · Entzündliche Gelenkerkrankung · Polyarthritis

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Arthritis bezeichnet eine Entzündung eines oder mehrerer Gelenke beim Hund. Anders als bei der Arthrose, die vor allem ein Verschleißprozess ist, steht bei der Arthritis die aktive Entzündung im Vordergrund. Durch sie schwillt das betroffene Gelenk an, wird warm und schmerzt, weil sich Entzündungszellen und Flüssigkeit im Gelenk ansammeln. Auslöser können Infektionen, Fehlreaktionen des Immunsystems oder Folgen früherer Gelenkschäden sein. Eine Arthritis kann sich auf ein einzelnes Gelenk beschränken oder mehrere Gelenke gleichzeitig betreffen. Ein betroffener Hund schont das schmerzende Bein, steht zögernd auf und bewegt sich insgesamt vorsichtiger. Für den Hund bedeutet das oft deutliche Schmerzen und Lahmheit, mitunter begleitet von Fieber und Mattigkeit. Da die Ursachen sehr unterschiedlich sind und ganz verschieden angegangen werden, sollte eine Arthritis immer tierärztlich abgeklärt werden.

Typische Anzeichen

Die Beschwerden betreffen die entzündeten Gelenke. Häufig beobachtete Anzeichen sind:

  • Lahmheit, die einzelne oder wechselnde Gliedmaßen betrifft
  • geschwollene, warme und schmerzhafte Gelenke
  • Steifheit, besonders nach Ruhephasen
  • Bewegungsunlust und schnelle Erschöpfung
  • bei entzündlichen Formen teils Fieber und Mattigkeit

Mögliche Ursachen

Arthritis kann verschiedene Ursachen haben. Mögliche Auslöser sind:

  • Infektionen, die das Gelenk erreichen, etwa über Wunden oder das Blut
  • Fehlreaktionen des Immunsystems gegen das eigene Gelenkgewebe
  • Folge von Gelenkverletzungen oder Gelenkfehlstellungen
  • bestimmte durch Zecken übertragene Erkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen, die die Gelenke beeinträchtigen

Was Sie tun können

Gönnen Sie Ihrem Hund Ruhe und vermeiden Sie Überlastung der schmerzenden Gelenke, bieten Sie aber weiterhin sanfte, schonende Bewegung an. Sorgen Sie für weiche, warme Liegeplätze und ein gesundes Körpergewicht, um die Gelenke zu entlasten. Beobachten Sie, ob die Lahmheit zwischen den Gliedmaßen wechselt und ob Fieber oder Mattigkeit hinzukommen.

Arthritis beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Stellen Sie Ihren Hund zeitnah tierärztlich vor, wenn ein oder mehrere Gelenke geschwollen, warm oder schmerzhaft sind, Ihr Hund lahmt oder zusätzlich Fieber und Mattigkeit zeigt. Da die Ursachen sehr verschieden sind, ist eine genaue Abklärung wichtig, um die richtige Behandlung zu ermöglichen und bleibende Gelenkschäden zu vermeiden. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn Ihr Hund hohes Fieber mit starker Mattigkeit entwickelt, eine Gliedmaße plötzlich gar nicht mehr belasten kann oder Anzeichen einer Kreislaufschwäche wie ausgeprägte Schwäche und Bewusstseinstrübung zeigt. In solchen Fällen sollten Sie nicht abwarten, sondern umgehend tierärztliche Hilfe aufsuchen, notfalls über den Notdienst. Auch bei rasch zunehmenden Beschwerden ist es besser, früher als später vorstellig zu werden.

Wann wird es zum Notfall?
  • Hohes Fieber mit starker Mattigkeit
  • Plötzlich vollständige Belastungsunfähigkeit einer Gliedmaße
  • Kreislaufschwäche oder Bewusstseinstrübung
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.