Was bedeutet das?
Eine wunde Ohrmuschel bezeichnet Veränderungen an der äußeren Ohrhaut, etwa Rötungen, Krusten, kahle Stellen oder offene Verletzungen. Häufig entstehen sie durch ständiges Kratzen und Kopfschütteln infolge von Juckreiz oder Ohrproblemen, manchmal auch durch Verletzungen oder Hautinfektionen. Wunde Stellen können sich entzünden und das Schütteln und Kratzen weiter verstärken. Sie verdienen Beachtung, weil oft ein zugrunde liegendes Ohr- oder Hautproblem dahintersteckt.
Worauf Sie achten sollten
Untersuchen Sie die Ohrmuschel und das umliegende Fell.
- Ob die Haut gerötet, verkrustet, kahl oder offen verletzt ist
- Ob die Ohrmuschel geschwollen oder verdickt wirkt
- Ob Ihr Hund sich häufig kratzt oder den Kopf schüttelt
- Ob auch der Gehörgang verändert oder geruchsauffällig ist
- Begleitzeichen wie Bluten, Nässen oder Schmerz
Wann zum Tierarzt
Wenn die Ohrmuschel nicht abheilt, sich verschlechtert oder Ihr Hund anhaltend kratzt, sollten Sie eine Praxis aufsuchen. Bei starker Schwellung, Blutung, Eiter oder Fieber ist eine zeitnahe Abklärung wichtig.